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Suzuki: Capirossi hat noch viel zu tun
Nach seinem Wechsel von Ducati zum Rizla-Suzuki-Team spricht Loris Capirossi nur mit vorsichtigem Optimismus über 2008
(Motorsport-Total.com) - Die Zeit des Eingewöhnens ist für Loris Capirossi längst vorbei, im Suzuki-Werksteam steht für den Italiener jede Menge Arbeit auf dem Plan. Der 34-Jährige soll mit seiner jahrelangen Erfahrung aus der MotoGP bei der Entwicklung der neuen Suzuki GSV-R helfen und dafür sorgen, dass man in der kommenden Saison zumindest den japanischen Dauerrivalen Honda hinter sich lassen kann.
Capirossi blickt nach seinem Umstieg von Ducati auf Suzuki nur vorsichtig optimistisch auf die kommende Saison. Neues Umfeld, neues Motorrad und eine Menge Arbeit beschäftigen den siebenfachen MotoGP-Sieger: "Das ist alles im Moment sehr aufregend und spannend. Ich glaube, dass wir im Vergleich zum Herbst vergangenen Jahres schon ganz gute Fortschritte gemacht haben. Aber wir müssen weiter hart arbeiten."
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Wenn es in der Testphase vor Saisonbeginn die Worte "weiter hart arbeiten" zu hören gibt, kann das nur zwei mögliche Hintergründe haben: Entweder es läuft blendend und man stapelt tief oder es läuft eben eher enttäuschend und man flüchtet sich in solche Durchhalteparolen. Bei Capirossi ist wohl eher letzteres der Fall, denn er fügt an: "Wir haben bis Saisonstart nicht allzu viel Zeit und müssen noch sehr viele Dinge ausprobieren und verstehen lernen."
Die vielen Jahre in der Motorrad-WM haben Capirossi zum Realisten reifen lassen, für Träume ist da nur wenig Platz: "Natürlich ist es der Traum von Suzuki, jedes Rennen zu gewinnen. Aber es gibt natürlich eine Menge guter Fahrer auf guten Motorrädern. Es bleibt natürlich unser Ziel, mit um die Meisterschaft fahren zu wollen, und im Moment denke ich, wir sind schon ganz gut in Form." Ab kommendem Freitag wollen Capirossi und seinen neues Team bei den Testfahrten in Jerez "weiter hart arbeiten".










