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Stoner nimmt Melandri in Schutz
Marco Melandri findet sich auf der Ducati immer noch nicht zurecht, erhält aber Rückendeckung von seinem Teamkollegen Casey Stoner
(Motorsport-Total.com) - Eine der großen Enttäuschungen der bisherigen Wintertestsaison war zweifellos Marco Melandri, denn der ehemalige 250er-Weltmeister scheint mit der Ducati die gleichen Probleme zu haben wie sein Vorgänger Loris Capirossi. Besonders bitter: Die Zeit bis zum ersten Rennen in Katar am 9. März läuft ihm rasend schnell davon, aber Besserung ist immer noch keine in Sicht.
Ein Teil des Geheimnisses, wie man die Ducati bändigen kann, ist der richtige Umgang mit der Traktionskontrolle - das Spezialgebiet von Casey Stoner. Melandri hingegen stellt seine Traktionskontrolle immer auf eine sehr niedrige Stufe, muss daher die Beschleunigung manuell regeln und kann nicht das volle Potenzial ausschöpfen. Anders fühlt er sich aber nicht wohl - ein Dilemma.
Stoner traut dem Italiener aber eine Steigerung zu: "Es ist keine Kunst, mit der Ducati zu fahren", erklärte er gegenüber 'Motor Cycle News'. "Es ist ein Motorrad mit zwei Rädern. Vielleicht braucht Marco einfach noch ein bisschen mehr Zeit, um sich daran zu gewöhnen. Wir wissen, was Marco auf einer Rennstrecke anstellen kann, aber wir müssen einfach abwarten, ob es ihm gelingt, sich auf das Motorrad einzustellen."
Offenbar tappt Melandri noch im Dunkeln, was das Setup der Desmosedici GP8 angeht: "Ich bin mir nicht sicher, welche Einstellungen Marco im Moment verwendet, denn er wechselt sie ständig. Jedes Mal, wenn er an die Box kommt, machen sie die Gabel auf. Ich habe keine Ahnung, wo sie sich mit dem Setup gerade befinden", sagte der 22-Jährige, für den es selbst wie am Schnürchen läuft.










