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Honda glänzt auf ganzer Linie

20. Februar 2008 - 13:25 Uhr

Honda fiel nicht nur durch Bestzeiten von Nicky Hayden auf, sondern brachte auch alle weiteren Piloten weit nach oben in der Zeitenliste

Dovizioso
Andrea Dovizioso ist nur knapp hinter Honda-Werkspilot Nicky Hayden
© Honda

(Motorsport-Total.com) - An der Honda-Front hatte Werkspilot Nicky Hayden bei den Testfahrten in Jerez alles im Griff. Der MotoGP-Champion von 2007 fuhr sowohl am Samstag als auch am Montag zur Bestzeit, sein Teamkollege Dani Pedrosa konnte aus Verletzungsgründen verständlicherweise nicht mithalten und war logischerweise der langsamste Fahrer in der Honda-Riege.

Überraschend stark präsentierte sich Andrea Dovizioso. Der Neueinsteiger aus der 250er-Klasse fuhr am Abschlusstag sogar auf Rang drei des Klassements, nicht einmal eine Zehntelsekunde vom Zweitplatzierten Yamaha-Piloten Jorge Lorenzo entfernt. Der Italiener bilanzierte: "Wir haben schnell ein passendes Setup gefunden und ich konnte mich auch schnell an die guten Michelin-Qualifyer gewöhnen. Wir haben gut gearbeitet, aber können sicher beim letzten Test in Katar noch besser werden."


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Markenkollege Randy de Puniet hatten einen kaum weniger guten Auftritt. Der LCR-Honda-Pilot saß dem Italiener dicht im Nacken und war in der Zeitenliste nur einen Hauch langsamer als Dovizioso. Der Franzose hat sich offenbar schnell von Kawasaki auf Honda umgewöhnt: "Wir haben ein paar Reifen ausprobiert und sind gut voran gekommen. Ich bin wirklich zufrieden. Den Motor haben wir auf dem eckigen Kurs hier noch nicht so testen können, aber das holen wir in Katar nach."

De Angelis schneller als Nakano

Einen reibungslosen Einstieg in die MotoGP scheint auf Alex de Angelis gefunden zu haben. Der 23-Jährige aus San Marino war nach seinem Umstieg aus der 250er-Klasse sehr schnell mit seiner Gresini-Honda zurecht gekommen. In Jerez platzierte er sich am Abschlusstag vor seinem Teamkollegen Shinya Nakano. "Ich bin mit meinem Rennspeed richtig gut zufrieden", bilanzierte de Angelis. "Ich bin 20 Runden mit einem Reifensatz gefahren und konnte am Ende noch richtig schnelle Runden damit drehen."

Shinya Nakano war etwas irritiert, denn der 30-Jährige hatte von seinem jungen neuen Teamkollegen immerhin vier Zehntelsekunden Rückstand aufgebrummt bekommen. Etwas mürrisch kommentierte der Japaner: "Wir sind an allen drei Tagen mit den Rennreifen gar nicht so schlecht gewesen, aber wir müssen auf jeden Fall vor dem Saisonstart noch etwas mit den Qualifyern ändern. Wir müssen aggressiver werden."

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