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Ducati kommt in Jerez nur langsam voran
Am ersten Tag der offiziellen MotoGP-Testfahrten in Jerez waren die Ducati-Piloten nur im Mittelfeld platziert - Casey Stoner trotzdem zufrieden
(Motorsport-Total.com) - Die Ducati-Mannschaft um MotoGP-Weltmeister Casey Stoner kam am ersten Testtag in Jerez nur langsam in Schwung und konnte die Topzeiten von Honda und Yamaha nicht halten. Der Australier betrieb mit Rang neun noch Schadensbegrenzung, denn seine Ducati-Mitstreiter waren noch deutlich weiter hinten klassiert. Stoner kassierte einen Rückstand von über 1,4 Sekunden auf den Tagesschnellsten Nicky Hayden.
"Wir wollten erst einmal nur dafür sorgen, dass unser Motorrad passend für die Strecke eingestellt wird. Wir hatten hier im vergangenen Jahr richtig große Probleme und wollten nun herausfinden, warum. Die Bridgestone-Reifen funktionieren hier gut, aber unser Motorrad ist nicht gerade in Topform", kommentierte der MotoGP-Champion zum Abschluß des Tages. Offensichtlich laboriert Ducati an einem ernsten Fahrwerks-Problem, denn Stoner berichtete von starken Schwierigkeiten beim Einlenken.
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Im Handy-Simulator anschauen
"Wir haben dann aber gegen Abend große Fortschritte machen können. Wir hatten gehofft, mehr Reifentests fahren zu können, aber wir mussten uns erst um das Fahrwerk kümmern. Vor diesem Hintergrund bin ich eigentlich zufrieden mit dem, was wir erreicht haben", sagte der 22-Jährige. Bei den offiziellen IRTA-Testfahrten in Jerez waren gestern neben Stoner noch 20 weitere Piloten im Einsatz: "Die Sponsoren und Fans schauen zu, da geben natürlich alle richtig Gas."
Melandri fordert mehr Konstanz
Ducati-Teamkollege Marco Melandri reihte sich in der Zeitenliste nur auf Rang 13 ein. Der Italiener fasste seinen Testtag so zusammen: "Ich bin mit der Arbeit ganz zufrieden, wir haben Fortschritte gemacht. Aber wir haben ein Problem mit der Konstanz. Auf frischen Reifen sind die Zeiten ganz passabel, aber wenn die Reifen abbauen, dann bekommen wir richtig Probleme. Am Vorderrad haben wir eine gute Balance, aber das Hinterrad gibt mir ab der Kurvenmitte kein so richtig gutes Gefühl."
Beide Ducati-Fahrer wollen am zweiten Jerez-Tag mit Reifentests fortfahren und erstmals auch die Qualifying-Pneus ausprobieren. Am Nachmittag geht es dann richtig zur Sache, denn beim so genannten "BMW-Shootout" geht es um einen nagelneuen BMW Z4, den sich Weltmeister Casey Stoner nur zu gern in die heimische Garage stellen würde: "Ich hoffe, wir steigen früh morgens auf das Motorrad und es fühlt sich sofort gut an. Dann können wir auch unseren Job gut erledigen."










