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Balance ist Kawasakis Hauptproblem

22. Februar 2008 - 17:31 Uhr

Testfahrer Olivier Jacque glaubt, dass Kawasaki vor allem die Balance der Ninja ZX-RR verbessern muss, um in den Rennen konkurrenzfähig zu sein

Olivier Jacque
Olivier Jacque ortet bei Kawasaki noch viel Verbesserungsbedarf
© Kawasaki

(Motorsport-Total.com) - Bei Kawasaki macht man sich in diesem Jahr mit Topfahrer John Hopkins große Hoffnungen, zur Spitze aufschließen zu können, aber die Wintertests sind bisher eher ernüchternd verlaufen. Nicht zuletzt deshalb wurde der Screamermotor wieder aus der Schublade geholt, der mehr Leistung bringen soll.

Tatsächlich peitscht der Screamer die Ninja ZX-RR zu zwei bis drei km/h mehr Topspeed, aber die damit einhergehenden Vibrationen sind im Moment noch schwerwiegender. Daher sollen sich die Testfahrer - allen voran Olivier Jacque - zunächst mit der Weiterentwicklung beschäftigen, ehe auch Hopkins und Anthony West Hand an den neuen Motor anlegen dürfen.

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Beim ersten Test mit dem Screamer in Malaysia sei das Mapping noch nicht gut gewesen, so Jacque, aber grundsätzlich glaubt er, dass es zu Renneinsätzen kommen wird: "Es ist noch zu früh, um das zu sagen, aber ich weiß, dass Kawasaki den Motor einsetzen möchte. Er bringt mehr Drehzahl und mehr Leistung", erläuterte der Franzose.

In Katar wird Kawasaki aber auf jeden Fall noch den Big-Bang-Motor verwenden, um den sich nun auch Jacque wieder kümmert. Der Franzose glaubt nämlich, dass die Ninja ZX-RR grundsätzlich über einen guten Speed verfügt, aber nicht ausbalanciert genug ist, um über eine komplette Renndistanz konkurrenzfähig zu sein. Daran will er nun arbeiten.

"Das Motorrad ist besser, aber es muss in den Rennen noch besser einlenken", analysierte Jacque. "Für eine Runde ist es ein gutes Motorrad - im Qualifying war es schon im Vorjahr klasse. Aber Chassis und Balance müssen noch besser werden, denn wir haben Probleme beim Einlenken, sobald der Grip nachlässt."