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Toseland möchte das Erbe von Sheene antreten

12. Januar 2008 - 10:30 Uhr

Barry Sheene ist der letzte britische Weltmeister - James Toseland will ihm im Rahmen seiner "größten Herausforderung des Lebens" nacheifern

James Toseland
Das Vorbild von James Toseland ist Barry Sheene, der letzte britische Champion
© Honda

(Motorsport-Total.com) - James Toseland ist nicht der erste erfolgreiche Motorradrennfahrer, den Großbritannien hervorgebracht hat. Barry Sheene versetzte seine Landsleute bereits 1976 und 1977 in Verzücken und Freude, als er sich damals die Krone der höchsten Klasse des Motorradrennsports aufsetzte. Damals war Toseland noch gar nicht auf der Welt. Jedoch ist Sheene der letzte Brite, dem das gelungen ist.

Die Briten warten also schon sehr lange sehnsüchtig auf einen neuen Champion, der ihre Begeisterung wieder aufleben lassen könnte. Dieser Champion könnte der 27-Jährige sein, der 2008 seine erste Saison in der Moto-GP bestreiten wird - zumindest ist dies sein großes Ziel. Und Motorradlegende Sheene ist natürlich sein großes Vorbild.

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"Er war schon erfolgreich, bevor ich überhaupt geboren war", spricht Toseland im 'Daily Star voller Bewunderung über den letzten britischen Weltmeister. "Ich habe die großartige Möglichkeit, das zu erzielen, was Barry geschafft hat. Das verschafft mir eine große Motivation, da raus zu gehen und die Ergebnisse zu holen, um etwas Ähnliches zu erreichen."

Seine Landsleute mussten schließlich lange genug warten: "30 Jahre sind eine lange Zeit, seit wir einen britischen Fahrer hatten, der diesen Titel erringen konnte und dieses Ziel möchte ich erreichen. Ich möchte das, was Barry getan hat, nachahmen und es zu einem besonderen Jahr für mich werden lassen. Aber Barry hat große Fußstapfen hinterlassen. Er war nicht nur ein großer Fahrer, sondern auch ein großer Botschafter des Sports. Und genau das will ich auch erzielen." An Zielen fehlt es Toseland also nicht.

Noch in diesem Monat geht sein großes MotoGP-Abenteuer endgültig los - dann nämlich, wenn er sich im Laufe der Januar-Tests erstmals auf seine brandneue Yamaha schwingen darf. Noch kennt der Brite das neue Geschoss nur vom Hörensagen: "Das ist ein spannender Gedanke. Ich habe es noch nicht gesehen. Aber mein Teamkollege Colin Edwards und Valentino Rossi haben einige der Teile in Jerez getestet und das Feedback von ihnen ist sehr gut.

Seine Ziele für die Sepang-Tests sind ganz klar: "Ich werde so viele Runden absolvieren, wie nur irgendwie möglich und einfach das neue Bike studieren. Ich muss lernen, damit zurecht zu kommen. Es hat mir ziemlich die Augen geöffnet, als ich das erste Mal die MotoGP-Maschine gefahren bin."

"Diese hat einen höheren Level an Performance und Technologie, völlig anders, als die Superbikes, welche ich gewöhnt war. Jetzt muss ich gewinnen. Ich kann nicht all diese Hingabe aufbringen und nicht zu gewinnen. Vor mir liegt die größte Herausforderung meines Lebens", so der amtierende Superbike-Champion.

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