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Superbike: Alstare-Suzuki-Asse beeindrucken

10. Januar 2008 - 22:38 Uhr

Die Suzuki-Piloten brannten am letzten Tag der Pirelli-Entwicklungstests auf Phillip Island ein Feuerwerk ab - Kagayama schneller als Bayliss

Yukio Kagayama
Yukio Kagayama erzielte am letzten Tag der Testfahrten die Bestzeit
© Alstare

(Motorsport-Total.com) - Yukio Kagayama drückte am dritten und letzten Tag der Pirelli-Entwicklungstests auf Phillip Island seine persönliche Bestzeit auf 1:32.1 Minuten und setzte sich damit an die Spitze der Zeitenliste: "Mein Gefühl auf der Suzuki war sehr gut", lobte Kagayama, der nun nach seinen zahlreichen Verletzungen aus dem Vorjahr körperlich endlich wieder völlig fit ist. Fonsi Nieto überzeugte am letzten Tag ebenfalls mit 1:32.3 Minuten. Der Sachse Max Neukirchner kam an ersten Tag auf 1:35.5 Minuten und musste wegen Grippesymptomen auf den zweiten und dritten Testtag verzichten.

Troy Bayliss musste sich erst am letzten Testtag auf Phillip Island dem Angriff der Suzuki-Piloten beugen. Seine Mittwoch-Zeit von 1:32.2 Minuten reichte dem 38-jährigen Doppelweltmeister dennoch zum zweiten Rang in der Gesamtzeitenliste. Sein neuer Teamkollege Michel Fabrizio steigerte sich kontinuierlich und kam mit der zweiten Xerox-Werks-Ducati nach drei Tagen auf 1:32.3 Minuten.

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Gelungener Einstand von Biaggi

Max Biaggi fuhr am ersten Tag nach wenigen Runden mit der Sterilgarda-Ducati bereits die Zeiten von Fabrizio. Der Römer selbst war nach seinen Ritten auf der Ducati 1098 mit Pirelli-Standardreifen des Jahres 2007 durchaus zufrieden. Biaggi steigerte sich am letzten Testtag noch auf 1:32.8 Minuten, Teamkollege Ruben Xaus hatte 1:32.3 Minuten für sich zu Buche stehen.

Mit den Zeiten von 1:32.4 und 1:32.7 Minuten waren die Yamaha-Italia-Asse Noriyuki Haga und Troy Corser stets im Vorderfeld zu finden. "Wir haben viel an den Dämpfern gearbeitet", verriet Corser. "Die Piste war aber etwas welliger als zuletzt, daher hatte ich teilweise mit durchdrehendem Hinterrad zu kämpfen. Phillip Island ist ein wichtiger Indikator. Der Wind war speziell am letzten Tag etwas störend." Der Wind war auch dafür verantwortlich, dass vor allem Corser, aber auch Bayliss am Schlusstag nicht mehr überhöhtes Risiko eingingen.

Régis Laconi schaffte mit der neuen Kawasaki ZX-10R am zweiten Tag seine Bestzeit mit 1:33.0 Minuten. Der Franzose konnte sich am Schlusstag nicht mehr steigern. Sein neuer japanischer Teamkollege Makoto Tamada kam nach drei Tagen nur auf eine persönliche Bestmarke von 1:34.6 Minuten.

Parkes dominiert die Supersport-Klasse

Troy Bayliss
Die Gesamtbestzeit der drei Tage war Troy Bayliss nicht zu nehmen
© Ducati

In der Supersport-Klasse führte Yamaha-World-Supersport-Pilot Broc Parkes mit der R6 an allen drei Tagen die Zeitenliste an. Der Australier schaffte schlussendlich 1:34.6 Minuten und blieb damit nur zweieinhalb Sekunden hinter der Superbike-Bestzeit von Kagayama. Teamkollege Fabien Foret kam auf 1:35.6 Minuten. Andrew Pitt mit der HANNspree-Honda war am Schlusstag erster Verfolger seines Landsmannes in der Zeitentabelle, wenngleich er bereits neun Zehntel auf Parkes einbüsste - seine persönliche Bestzeit vom Mittwoch: 1:35.3 Minuten.

Überraschend stark der junge Brite Johnny Rea mit der zweiten HANNspree-Honda mit 1:35.0 Minuten. Rea war damit gesamt sogar hinter Parkes Zweitschnellster. Die Stiggy-Honda-Piloten Josh Brookes und Robbin Harms kamen auf Zeiten von 1:35.7 und 1:36.4 Minuten. Chris Walker kam beim Australien-Debüt mit der Gilmotor-Kawasaki auf 1:35.7 Minuten und Garry McCoy schaffte auf der Caracchi-Triumph 1:35.9 Minuten. Stark auch sein Teamkollege Kats Fujiwara mit der zweiten ZX-6R mit 1:35.6 Minuten.

Die Bestzeiten aller drei Tage im Überblick (Top 10):

01. Yukio Kagayama (Suzuki) 1:32.1
02. Troy Bayliss (Ducati) 1:32.2
03. Noriyuki Haga (Yamaha) 1:32.4
04. Michel Fabrizio (Ducati) 1:32.6
05. Ruben Xaus (Ducati) 1:32.7
06. Troy Corser (Yamaha) 1:32.7
07. Max Biaggi (Ducati) 1:32.9
08. Régis Laconi (Kawasaki) 1:33.0
09. Fonsi Nieto (Suzuki) 1:33.0
10. Makoto Tamada (Kawasaki) 1:35.5

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