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Yamaha-Italia: Sturz von Corser bremst die Zeitenjagd

03. Dezember 2007 - 07:31 Uhr

Die Yamaha-Italien-Asse Haga und Corser bestätigten bei den Katar-Tests ihre Favoritenrolle, auch wenn Corser bekanntschaft mit dem harten Kiesbett machte

Troy Corser
Troy Corser: Nach dem Sturz war keine Zeitverbesserung mehr möglich
© SBK

(Motorsport-Total.com) - Die drei Pirelli-Testtage auf der 5.3 Kilometer langen Piste in Losail in Katar verliefen für das Team Yamaha-Italia von Massimo Meregalli bis auf den letzten Tag völlig nach Plan. Troy Corser war an den beiden ersten Tagen jeweils klar schnellster, konnte seine Zeit von 1:58.6 aber am letzten Pirelli-Testtag nach einem Sturz nicht mehr verbessern.

"Bei meinem Sturz habe ich mich am Daumen etwas verletzt", erzählt Corser. "Alles ging gut, bis ich einen neuen, etwas härteren Vorderreifen aufziehen liess. Ich habe in der schnellen Linkskurve etwas an Haftung verloren und bin in das Kiesbett geraten. Der Sand in den Kiesbetten ist hier sehr hart."

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Corser war etwas beeinträchtigt, da er den Bremshebel nicht mehr odrentlich bedienen konnte. "Mir sind am Morgen des letzten Tages schon sehr schnelle Runden gelungen. Nach dem Sturz konnte ich aber das Programm dennoch zu Ende bringen. Wir haben rund 85 Prozent des Programms absolviert. Die meiste Arbeit am Motorrad war erledigt, wir haben nur Reifen probiert, die wir bis dahin noch nicht verwendet hatten."

Haga stach seinen australischen Teamkollegen im Finish des letzten Tages noch aus und kam auf 1:58.4. "Am Motorrad hat sich im Vergleich zu unserem 2007-Bike nicht viel geändert", erkannte Haga. "Die größte Verbesserung ist der völlig neu konstruierte Schwingenarm der R1. Wir haben damit noch bessere Traktion, es gibt aber speziell auf dem Asphalt von Losail noch leichte Probleme mit der Dauerhaftigkeit der Reifen."

"Wir haben eineige Reifen mit einer etwas weiteren Karkasse versucht, aber diese Mischungen schienen zu sehr auf der Felge zu arbeiten, außerdem hatten wir aus den Kurven heraus damit weniger Haftung. Es scheint so, dass der Pirelli 190er-Reifen für uns immer noch besser ist. Alles was wir hier in Katar gefunden haben, können wir auf Phillip Island noch weiter verbessern."

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