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'Dorna'-Chef liebäugelt mit Einheitselektronik

20. Dezember 2007 - 16:54 Uhr

Nach der Formel 1 könnte auch die MotoGP in absehbarer Zeit eine Einheitslektronik einführen und damit die Fahrhilfen abschaffen

Carmelo Ezpeleta
Carmelo Ezpeleta will für die MotoGP die Einheitselektronik
© EUROSPORT MotorMagazin

(Motorsport-Total.com) - Bei den Testfahrten in der Formel 1 drehte sich nach dem Ende der Saison in erster Linie alles um die Einführung der Einheitselektronik. Ab der kommenden Saison fahren alle Teams mit dem elektronischen Einheitsbrei. Das soll nicht nur die Kosten reduzieren sondern auch Fahrhilfen wie die Traktionskontrolle ein für allemal verbannen, um das Fahren der Autos anspruchsvoller zu gestalten.

"Das ist die nächste große Sache, an der wir arbeiten müssen", wird 'Dorna'-Chef Carmelo Ezpeleta von der 'Motosprint' zitiert. Damit dürfte er bei Superstars wie Valentino Rossi auf offene Ohren stoßen, die zuletzt kritisiert hatten, dass die Elektronik einen immer größeren Einfluss auf den Sport hat.

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"Wir müssen das regulieren", so Ezpeleta weiter. "Ideal wäre es, eine einzige ECU einzuführen, die für alle identisch ist. Aber die Konstrukteure stimmen nicht zu. Ich werde das Thema mit den Fahrern und den Technikern besprechen."

Das "kommerzielle Oberhaupt" des Sports sorgte schon im Sommer für Aufsehen, als er - wie in der Formel 1 - Einheitsreifen forderte, um das Spektakel zu verbessern. Der Vorschlag sorgte für jede Menge Wirbel und am Ende konnte er sich nicht durchsetzen.

"Ich musste mit dem Einheitsreifen drohen", verteidigt sich Ezpeleta. "Wir müssen das Reglement verändern und ich verstehe, dass Michelin und Bridgestone allein keine Vereinbarung finden werden. Sie wollen keine Einigung erzielen. Ich möchte zur Situation zurückkehren, die wir 2005 hatten, zumindest was die Balance und das Spektakel betrifft."

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