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Talmacsi und Faubel gehen getrennte Wege

28. November 2007 - 18:10 Uhr

Für 125er-Weltmeister Gabor Talmacsi gab es in Ungarn einen Riesenempfang - Hector Faubel steigt 2008 in die 250er-Klasse auf

Hector Faubel und Gabor Talmacsi
Werden 2008 keine Teamkollegen mehr sein: Hector Faubel und Gabor Talmacsi
© Aspar

(Motorsport-Total.com) - Gerade mal fünf Punkte lagen am Ende der 125er-Weltmeisterschaft 2007 zwischen den beiden Teamkollegen Gabor Talmacsi und Hector Faubel, die nächstes Jahr getrennte Wege gehen werden: Champion Talmacsi will versuchen, seinen Titel auf einer Aspar-Aprilia erfolgreich zu verteidigen, während Faubel in der 250er-Klasse eine neue Herausforderung annimmt.

Talmacsi wurde am vergangenen Sonntag in Budapest unter dem Titel "Talmageddon" ein Riesenempfang bereitet, bei dem zahlreiche ungarische Prominente ebenso anwesend waren wie Aspar-Teamchef Jorge Martinez: "Es war eine fantastische Erfahrung für mich, an dem Event teilnehmen zu dürfen", freute sich Talmacsis Boss gegenüber 'motogp.com'. "Ich freue mich, dass wir zu Gabors Erfolg beitragen konnten. Es war ein Erfolg des ganzen Teams."

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Angesichts des gewaltigen Auflaufs zu seinen Ehren war Talmacsi selbst natürlich auch ganz aus dem Häuschen: "Ich möchte mich bei allen für alles bedanken", schwärmte er. "Ich finde es klasse, gemeinsam mit einem der besten Teams zu feiern, auch mit den besten Fans der Welt. Mein Dank geht an alle, die gekommen sind und für so eine tolle Stimmung gesorgt haben, aber auch an alle, die über ihre Fernsehgeräte live dabei waren."

Nicht ganz so groß war die Feierlaune in den vergangenen Wochen bei Faubel, der die Enttäuschung über die verpasste WM-Krone verdaute, indem er sich in Spanien auf sein neues 250er-Motorrad setzte: "Es lief ganz gut", sagte er. "Ich habe schnell ein Gefühl für das Motorrad entwickelt und es war wichtig, ein paar neue Dinge auszuprobieren, speziell auch in Bezug auf die Reifen, wo wir 14 verschiedene Spezifikationen zur Auswahl haben."

Eine weitere Saison auf einer 125er-Aspar-Aprilia kam für den Spanier nicht in Frage, weil er sein langfristiges Ziel, die MotoGP-Weltmeisterschaft, im Visier hat: "Ich wollte unbedingt in die 250er-Klasse aufsteigen, weil die MotoGP ganz klar mein Traum ist. Ich denke, dass ich in der 125er-Klasse bewiesen habe, dass die Anlagen dafür vorhanden sind", so der 24-Jährige, der um zwei Jahre jünger ist als sein ungarischer Ex-Stallgefährte.

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