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Suzuki: Privattest auf Phillip Island beendet

28. November 2007 - 12:33 Uhr

Abseits des restlichen MotoGP-Trosses, der in Jerez weilt, probierte Suzuki die neue GSV-R mit Capirossi und Vermeulen auf Phillip Island aus

Loris Capirossi
Loris Capirossi fühlt sich bei Suzuki offenbar viel wohler als bei Ducati
© Suzuki

(Motorsport-Total.com) - Während die übrigen MotoGP-Teams derzeit im spanischen Jerez weilen, um den letzten großen Test vor dem siebenwöchigen Winterfahrverbot durchzuführen, entschied sich Suzuki für eine zweitägige Privatsession hinter verschlossenen Türen auf Phillip Island. Dabei kam die neue 2008er-GSV-R zum Einsatz.

Neuzugang Loris Capirossi und Chris Vermeulen spulten am Dienstag und Mittwoch zusammengerechnet fast 400 Runden oder 1.800 Kilometer ab und konnten sich dank fehlender Konkurrenz voll auf sich selbst konzentrieren. Rundenzeiten wurden zwar nicht bekannt gegeben, es sickerte jedoch durch, dass die blauen Motorräder schneller unterwegs waren als beim Australien-Grand-Prix im Oktober.


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"Ich weiß, dass meine Pace mit dem neuen Bike besser war als im Oktober, aber das war nicht unser Ziel", sagte Vermeulen. "Wir waren hier, um herauszufinden, was das Bike schneller macht, und wir haben diesbezüglich große Fortschritte gemacht. Wir haben gelernt, was uns hilft - nicht nur auf Phillip Island, sondern auf allen Strecken."

Für Capirossi bedeutete der Test indes die nächste Gelegenheit, sich an das neue Umfeld und an das neue Motorrad zu gewöhnen, schließlich stieß der Italiener von Ducati zu Suzuki - und das Handling der GP7 war zum Teil recht eigenwillig, auf Weltmeister Casey Stoner zugeschnitten. Mit der Suzuki soll sich das 2008 ändern.

"Es war ein sehr guter Test für mich."
Loris Capirossi

"Es war ein sehr guter Test für mich", zeigte sich der Routinier zufrieden. "Ich fuhr fast 200 Runden und konnte unglaublich viel Arbeit erledigen. Dabei fanden wir eine gute Richtung für uns. Wir erledigten unser volles Testprogramm und auch wenn wir noch einiges verbessern müssen, wissen wir nun genau, woran es noch hapert. Wir sind zuversichtlich."

Im Team fühlt er sich jedenfalls pudelwohl, wie Capirossi noch einmal betonte: "Ich genieße meine Zeit mit dem neuen Team wirklich sehr. Schade, dass jetzt eine so lange Pause folgt, aber ich werde dann Ende Januar ausgeruht und frisch zurückkehren", gab der Italiener zu Protokoll. "Ich kann mein erstes Rennen auf der Suzuki kaum noch erwarten!"

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