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Faubel lässt sich nicht unter Druck setzen
Hector Faubel kann in Valencia vor heimischem Publikum Weltmeister werden, dennoch lässt er sich vor dem Rennen nicht unter Druck setzen
(Motorsport-Total.com) - Vor dem letzten 125er-Rennen der Saison am Sonntag in Valencia haben nur noch die beiden Aspar-Aprilia-Teamkollegen Gabor Talmacsi und Hector Faubel Titelchancen. Talmacsis Ausgangslage ist nach dem Sieg in Sepang mit zehn Punkten Vorsprung natürlich wesentlich besser, aber auch Faubel wirkt vor dem WM-Finale recht locker.
"Ich bin auf das Wochenende gut vorbereitet und hoffe, dass ich gemeinsam mit dem Team auf dem Motorrad einen guten Job machen kann", erklärte der Spanier gegenüber 'motogp.com'. "Jetzt kann ich mich sowieso nur noch auf das Rennen konzentrieren. Ich hatte damit gerechnet, dass sich die vergangenen Tage ziemlich langatmig anfühlen würden, aber in Wahrheit war es gut. Ich entspannte ein bisschen mit meiner Familie und mit Freunden."

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Gestern begann das Wochenende schon mal nicht schlecht für Faubel, denn im ersten Qualifying sicherte er sich die Pole Position - 0,146 Sekunden vor seinem großen Rivalen, mit dem er wenige Sekunden vor Schluss noch zeitgleich (!) an der Spitze gelegen war. Erst mit dem letzten Versuch schob sich der Lokalmatador ganz nach vorne. Aber: Dieses Resultat würde Talmacsi dennoch zum Titelgewinn reichen.
Faubel lässt sich davon aber nicht irritieren und will einfach das Rennen gewinnen, denn alles andere hat er sowieso nicht in der Hand: "Ich habe nichts zu verlieren und eine Menge zu gewinnen, denn mein Vizeweltmeistertitel steht bereits fest", gab der 24-Jährige zu Protokoll. "Ich werde alles geben, um von Anfang an in Führung zu liegen." Bei einem Sieg von Faubel dürfte Talmacsi übrigens nicht auf das Podium kommen.










