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250er: Lorenzo fängt Kallio in letzter Sekunde ab

03. November 2007 - 12:28 Uhr

Im dritten Freien Training in Valencia fuhr Jorge Lorenzo in letzter Sekunde Bestzeit vor Mika Kallio - Tom Lüthi auf Platz zwölf

Jorge Lorenzo
Jorge Lorenzo schob sich in letzter Sekunde noch an Mika Kallio vorbei
© Aprilia

(Motorsport-Total.com) - Bis kurz vor Schluss sah es schon so aus, als würde Mika Kallio dem Red-Bull-KTM-Team am Samstagmorgen in Valencia eine Trainingsbestzeit bescheren, aber in allerletzter Sekunde wurde der Finne doch noch vom favorisierten Lokalmatador Jorge Lorenzo (Fortuna-Aprilia) abgefangen. Die beiden trennten am Ende nur 21 Tausendstelsekunden.

Lorenzo fuhr seine Bestzeit von 1:35.543 Minuten erst in der letzten seiner insgesamt 28 Runden und schob sich damit gerade noch an Kallio vorbei. Dritter wurde Alex Debon, der lange Zeit in Führung lag und unterm Strich mit seiner Werks-Aprilia 0,373 Sekunden Rückstand hatte. Auch Alex de Angelis (Aspar-Aprilia) war als Vierter noch einigermaßen an der Spitze dran, der fünftplatzierte Hector Barbera (Toth-Aprilia/+ 0,616) musste aber schon etwas abreißen lassen.

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Julian Simon war als Sechster bester Honda-Pilot, unmittelbar gefolgt von Hiroshi Aoyama auf der zweiten Red-Bull-KTM, Yuki Takahashi (Scot-Honda), Marco Simoncelli (Metis-Gilera) und Alvaro Bautista (Aspar-Aprilia). Die Top 16 bis Ratthapark Wilairot (Thai-Honda) lagen innerhalb von knapp zwei Sekunden, dahinter klaffte dann aber schon eine recht große Lücke von einer weiteren halben Sekunde.

Erster Fahrer in diesem Paket mit großem Rückstand war Dirk Heidolf, der mit seiner privaten Aprilia gut zweieinhalb Sekunden Rückstand hatte und insgesamt 25 Runden auf dem 4,005 Kilometer langen Kurs absolvierte. Damit war er um einen Tick schneller als sein Kiefer-Teamkollege Alex Baldolini. Der Schweizer Tom Lüthi verpasste indes den Sprung in die Top 10 und stellte seine Emmi-Caffe-Latte-Aprilia auf Rang zwölf ab.

Aus deutscher Sicht ist an diesem Wochenende natürlich auch Wildcardpilot Joshua Sommer interessant, der mit seiner Honda schon gestern nicht allzu konkurrenzfähig war und auch im dritten Freien Training wieder auf dem 29. und letzten Platz landete. Der 18-Jährige spulte nur 16 Runden und damit weniger als die meisten seiner Konkurrenten ab und hatte gut fünf Sekunden Rückstand. Auf den Vorletzten fehlten ihm 0,285 Sekunden.

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