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Kawasaki blickt auf Valencia

31. Oktober 2007 - 10:18 Uhr

Die Saison 2007 der MotoGP neigt sich ihrem Ende zu, nur noch der Lauf von Valencia steht aus - Randy de Puniet fährt sein Abschiedrennen für Kawasaki

Randy De Puniet
In Valencia das letzte Mal auf einer Kawasaki: Randy de Puniet
© Kawasaki

(Motorsport-Total.com) - Der Trend zeigte für Kawasaki in den vergangenen Rennen eindeutig nach oben. Diesen Schwung will man bei den "Grünen" nutzen, um die Saison gut abzuschließen und sich in der Teamwertung noch vor D'Antin zu schieben. Die Konkurrenz auf Ducati liegt nämlich nur drei Punkte vor den Japanern. Zudem ist es das letzte Rennen von Randy de Puniet für Kawasaki, bevor er sich in Richtung LCR-Honda verabschiedet.

Randy de Puniet hat an den spanischen Kurs einige gute Erinnerungen: "Valencia ist eine kleine Strecke, aber obwohl ich eigentlich schnellere Kurse bevorzuge, freue ich mich ziemlich darauf. Als ich hier in der Viertelliter-Klasse gefahren bin, habe ich hier einmal gewonnen und bin einmal Dritter geworden. Die Piste war also immer gut zu mir. Es ist schwierig, hier einen starken, schnellen Level zu erreichen, man muss sich also aufs Äußerste konzentrieren."

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Die Strecke verzeiht also kaum Fehler: "Wenn man fehlerfrei fahren kann, macht man hier seine Sache gut. Nach den vergangenen drei Rennen fühle ich mich gut, diese brachten mir zwei Platzierungen unter den Top 6 und einen Podestplatz. Ich hoffe also, ich kann hier in Spanien ebenfalls zuschlagen und ein gutes Ergebnis erzielen."

Dabei ist de Puniet gleich doppelt motiviert: "Ganz Besonders natürlich, weil es das letzte Rennen der Saison und auch mein letztes Rennen für Kawasaki ist. Ich war mit dieser Truppe für zwei Jahre zusammen und habe einige gute Erinnerungen an diese Zeit. Ich möchte ein weiteres Podium einfahren, bevor ich sie verlasse. Die Maschine funktioniert so gut zur Zeit, aber wir müssen abwarten, was sich an diesem Wochenende ereignet."

Anthony West stimmt seinem Teamkollegen zu, dass Valencia einige Herausforderungen bietet: "Die Strecke selbst ist sehr eng, es ist schwierig, hier mit größeren Maschinen aufzutreten. Aber es ist gleichzeitig eine große Herausforderung. Einige Abschnitte beinhalten viele Passagen, wo hart beschleunigt und gebremst wird."

"Einige Haarnadelkurven schließen einander an. Aber zum Fahren ist das eine nette Piste, man kann sie aus den Boxen ziemlich komplett überblicken", erklärt West weiter. "Es ist fast schon wie auf einer Gokart-Bahn. Natürlich hoffe ich, dort gute Arbeit zu leisten, mich so gut zu qualifizieren wie in Sepang und diesmal keine blöden Fehler zu machen. Ich möchte ein gutes Ergebnis holen, um die Saison gut abzurunden."

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