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Yamaha blickt nur noch von Rennen zu Rennen

09. September 2007 - 11:53 Uhr

Das Ziel WM scheint unerreichbar - für das Team von Valentino Rossi zwar kein Grund zur Aufgabe, aber man ist sich der Lage bewusst...

Davide Brivio
Davide Brivio glaubt, dass es schon in Estoril freundlicher aussehen könnte
© Yamaha

(Motorsport-Total.com) - Der Titel scheint Casey Stoner so gut wie sicher. Natürlich geben sich Valentino Rossis Mannen betont kämpferisch, solange noch eine mathematische Chance besteht, aber man weiß seine Lage durchaus realistisch einzuschätzen, wie Davide Brivio, Teamchef von Fiat-Yamaha, bekennt: "Es ist noch nicht vorbei, aber wir wissen, dass eine Lücke von 85 Punkten zu einem derart starken Konkurrenten sehr, sehr schwierig zu schließen sein wird", räumte Brivio klar seine beschränkten Chancen ein.

Zumal das Ducati-Paket von Rennen zu Rennen scheinbar stärker und immer stärker wird: "Alles, was wir tun können, ist, von Rennen zu Rennen zu schauen und zu versuchen, Valentino und Colin (Edwards: Anm. d. Red.) in die Lage zu versetzen, wo sie um Siege und Podiumsplätze kämpfen können - und das so bald wie möglich. Das wird unser Ziel in Estoril sein, wo wir in der Vergangenheit immer sehr konkurrenzfähig waren," so Brivio.

Zumindest der absolvierte Misano-Test gibt Grund für mehr Zuversicht: "Primär hoffe ich, dass die Reifen konkurrenzfähig sind. Ist das der Fall, liegt es nur noch an uns. Der Test in Misano war positiv, hoffentlich können wir diese Performance nach Estoril mitnehmen. Wir wissen, dass wir einen Fahrer haben, der siegen kann, und er verdient wesentlich mehr Erfolg, als er gegenwärtig hat. Also können wir nur unser Bestes gegen, ihm das nötige Equipment dafür zur Verfügung zu stellen", gab Rossis Boss zu Protokoll.