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Magny-Cours: Rang drei für Neukirchner - Pech für BMW
Das BMW-Werksteam kämpfte sich in Magny-Cours trotz mehrerer Stürze ins Ziel - Max Neukirchner holte mit Suzuki Rang drei
(Motorsport-Total.com) - Vor allem Rico Penzkofer zeigte in beim 24-Stundenrennen in Magny-Cours unbändigen Kampfgeist. Der BMW-Werkspilot schleppte das Motorrad nach einem Abflug trotz eines Schlüsselbeinbruches an die Box und ermöglichte damit Richard Cooper und Thomas Hinterreiter die Beendigung des Rennens. Das Trio brachte die BMW R 1200 S auf den 23. Platz.
"Nun ist das Rennen vorbei und ich bin froh, dass wir diesmal zumindest ein Ergebnis einfahren konnten", gestand Hinterreiter. "Nach dem Sturz von Rico musste ich einige Extra-Stints absolvieren und das war sehr anstrengend. Ich muss gestehen, ich bin nun sehr müde. Ein Kompliment muss an das Team gehen, denn das Motorrad hat sich trotz der Zwischenfälle in den letzten Stunden wieder sehr gut angefühlt."
Die zweite BMW-Werks-Mannschaft mit Jose Luis Nion, Brian Parriot und Barry Burrell, der den erkrankten Deutschen Markus Barth ersetzte, musste nach einem Sturz von Nion das Rennen auf der 14. Position in den Nachstunden beenden. Nur etwas mehr als 30 Teams sahen von 75 gestarteten Mannschaften im Härtetest in Frankreich das Ziel.
"Das war wirklich nicht unser Rennen, aber ich froh, dass wir uns durchgekämpft haben", erklärt BMW-Motorsport-Chef Berti Hauser. "Wir können von Glück sprechen, dass Rico nicht mehr passiert ist, denn sein Abflug war wie einige andere Furcht erregend. Im Rennsport geht es nicht immer ums Gewinnen, sondern auch darum, wettbewerbsfähig zu sein und alles zu geben."
Der Sieg ging bei den 24-Stunden von Magny-Cours an das heimische GMT 94 Team mit David Checa, Sebastien Gimbert und Olivier Four auf der R1 Yamaha. Max Neukirchner holte mit dem SERT Team und seinen Kollegen William Costes und Guillaume Dietrich hinter den Teamkollegen von SERT1 mit der Werks-GSX-R1000.










