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Lohn für beherztes Gresini-Lazarett

03. September 2007 - 18:19 Uhr

Marco Melandri lieferte in Misano als Vierter und bester Italiener ein sensationelles Comeback ab, während Toni Elias solider Siebenter wurde

Marco Melandri vor Loris Capirossi
Marco Melandri hatte Loris Capirossi am Ende recht sicher im Griff
© Honda

(Motorsport-Total.com) - Es ist noch gar nicht so lange her, dass beide Gresini-Honda-Piloten im Krankenbett gelegen sind, doch wie sie gestern in Misano ihre MotoGP-Maschinen bändigten, verdient Anerkennung: Marco Melandri wurde sensationell Vierter, während Toni Elias im zweiten Rennen seit seiner Rückkehr als Siebenter ebenfalls in die Top 10 fuhr.

Vor allem Melandris Performance war erstklassig: Der Lokalmatador arbeitete sich vom zwölften Startplatz sukzessive nach vorne, ehe auf dem vierten Platz Endstation war. Ein sentimentales Highlight setzte er mit dem Überholmanöver gegen Loris Capirossi, durch das er sich die Ehre des bestplatzierten Italieners sicherte. "Mehr hätte ich angesichts meines Zustands und der Startposition nicht erwarten können", strahlte der 25-Jährige.

"Unser Paket fühlte sich gut an und erlaubte es mir, trotz meiner körperlichen Probleme in einer bequemen Position zu fahren", meinte er weiter. "Als ich einmal an West, Edwards und dann auch noch Capirossi vorbei war, fuhr ich praktisch alleine durch die Gegend. Loris war zwar nahe dran, aber ich blieb konzentriert und pushte erst in den letzten Runden wieder, um den vierten Platz abzusichern. Die Strecke macht Spaß, aber es ist hier nicht einfach, jemanden zu überholen."

Auch Elias, der genau wie Melandri erst im Warmup auf ein vernünftiges Setup gestoßen war, zeigte sich "zufrieden mit diesem Resultat. Ich bin jetzt wirklich müde, weil das Bein gewaltig wehtat, vor allem in der zweiten Rennhälfte. Misano ist körperlich gesehen eine sehr anstrengende Strecke, aber ich konnte mit meiner Gruppe gut mithalten und versuchte einfach, Positionen wettzumachen", so der Spanier zum San-Marino-Grand-Prix.

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