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Auch Misano wird zu Lorenzos Land

02. September 2007 - 13:34 Uhr

Jorge Lorenzo hat seine Fahne auch im Boden von Misano verankert - Heidolf muss mit nur einem funktionierenden Zylinder aufgeben

Jorge Lorenzo
Jorge Lorenzo macht in Misano einen weiteren großen Schritt in Richtung WM
© MotoGP

(Motorsport-Total.com) - Auch Misano ist nun Lorenzos Land. Nach dem Rennen zelebrierte Jorge Lorenzo seinen Sieg im klassischen Römergewand und steckte wie immer als Zeichen seines Sieges, die schwarze Flagge in den Boden von Misano.

Doch das Rennen hätte für den Spanier auch einen Podestplatz weiter unten ausgehen können. Bereits in der ersten Kurve konnte sich Lokalmatador Andrea Dovizioso vor den Spanier setzen und das Rennen anführen.

Schon zu Beginn des Rennens bildete sich eine Gruppe mit sieben Fahrern an der Spitze. Tom Lüthi als Achter hatte da noch eine Lücke vor sich. In Führung lag Dovizioso vor Lorenzo und Hectos Barbera. Alvaro Bautista und Mikka Kallio folgten auf den Plätzen vier und fünf.

Bautista rutscht aus und fährt ohne Raste weiter

In Runde neun wurde die Gruppe dann etwas aufgerissen. Bautista rutschte an Position drei liegend über beide Räder weg. Kurz zuvor hatte er noch Barbera überholt. Bautista fuhr das Rennen mit einer abgerissenen Fußraste zu ende. Zu diesem Zeitpunkt lag Dirk Heidolf auf Position 19. Leider musste der Aprilia-Pilot wenig später sein Arbeitsgerät mit einem Defekt abstellen.

Tom Lüthi hatte sich derweil auf Position sieben vorgearbeitet und war an dem vor ihm fahrenden Alex de Angelis dran, ehe er einen kleinen Fahrfehler einbaute und etwas zu weit in die Kurve hinausgetragen wurde. Vorne hatten sich Dovizioso und Lorenzo abgesetzt und zeigten einen tolle Zweikämpfe.

Dovizioso muss seine Honda mit Defekt abstellen

Zehn Runden vor Schluss ging zunächst Lorenzo an Dovizioso vorbei, musste aber sofort die Antwort einstecken. Immer wieder überholten sich die Kontrahenten, doch dann der Schock für die italienischen Fans. Acht Runden vor Schluss ging der Motor von Dovizioso fest, daraufhin musste der Italiener aufgeben. Das Rennen war damit entschieden und Lorenzo konnte einem ungefährdeten Sieg entgegenfahren.

Spannend wurde es noch im Kampf um Platz drei. Nach dem Mikka Kallio gestürzt war entwickelte sich mit Barbera, Lüthi und de Angelis ein schöner Dreikampf um den letzten Podestplatz. Doch Barbera ließ sich den dritten Platz nicht mehr nehmen und so musste Lüthi mit Platz vier vorlieb nehmen. Zweiter wurde der KTM-Pilot Hiroshi Aoyama.

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