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Stoner: Glück im Unglück

15. Juli 2007 - 18:19 Uhr

WM-Leader Casey Stoner spricht nach dem MotoGP-Lauf auf dem Sachsenring von einer Enttäuschung, gleichzeitig aber auch von Schadensbegrenzung

Casey Stoner
Platz zwei wäre möglich gewesen
© Ducati

(Motorsport-Total.com) - Marlboro-Ducati-Star Casey Stoner baute seinen Vorsprung in der MotoGP-WM mit dem Rennen auf dem Sachsenring trotz des bescheidenen fünften Platzes auf Valentino Rossi deutlich aus. "Am Beginn des Rennens war ich ganz gut dabei und hinter Dani Pedrosa in einer guten Position", analysierte Stoner.

Stoner liegt in der Tabelle bereits 32 Zähler vor seinem ärgsten Wiedersacher. "Pedrosa hat mehr Traktion, das habe ich schon in der Anfangsphase gemerkt", merkte Stoner nach dem Rennen an. "Er hatte in sein Motorrad in den Kehren etwas mehr Vertrauen, als entschied ich mich, hinter ihm abzuwarten und zu sehen, was gegen Rennende passieren würde."

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Zu einem ernsthaften Angriff des WM-Leaders kam es jedoch nicht. "Ich wollte zwar lange Zeit nicht wirklich hart angreifen und konnte aber dennoch einen kleinen Vorsprung auf Melandri herausfahren, zu diesem Zeitpunkt wollte ich die Reifen für das Finish schonen. Plötzlich hat das Haftungsniveau am Hinterreifen jedoch stark nachgelassen und ich konnte die notwendigen Rundenzeiten einfach nicht mehr fahren."

Stoner wurde durchgereicht, kämpfte sich aber in der Schlussphase wieder an Melandri und Hopkins vorbei auf Rang fünf. "Man kann sagen, es war Schadensbegrenzung", ist Stoner überzeugt. Dani Pedrosa ist ein großartiges Rennen gefahren, er war unantastbar."

"Gegen Rennende schien es so, als hätten auch Melandri und Hopkins noch bessere Reifen, aber ich konnte mich am Schluss wieder durchsetzen. Trotzdem bin ich ein wenig enttäuscht. Wir hätten heute ohne Probleme auch auf Platz zwei fahren können."

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