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Stoner: "Habe nach nassen Flecken gesucht"

24. Juni 2007 - 21:32 Uhr

Ducati-Star Casey Stoner erklärt, warum sein Paket auch in Donington das beste war und warum der Start alles andere als perfekt war

Stoner
Casey Stoner: Jubel über die Galavorstellung in Donington
© Ducati

(Motorsport-Total.com) - Für Casey Stoner war der Sieg in Donington bei schwierigen Verhältnissen ein wichtiger Beweis für die Konkurrenzfähigkeit des Pakets Ducati und Bridgestone. "Wir haben gezeigt, dass die Ducati nicht nur Motorleistung hat", zeigte sich der 21-jährige stolz.

"Wir haben das Motorrad weiter verbessert und haben nun kaum noch Schwachpunkte. Wir müssen unser Paket nur noch als Gesamteinheit an die jeweiligen Gegebenheiten anpassen. Heute war unser Paket auf alle Fälle das Beste. Ich habe den Start perfekt erwischt, muss aber dann wohl auf eine weiße Linie gekommen sein, worauf das Hinterrad sehr stark durchgedreht hat."

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"Ich geriet dann etwas in Panik, weil die Gegner mühelos an mir vorbei gezogen sind. Ich dachte schon, dass ich als letzter in die erste Kurve einbiegen würde. Trotz der Probleme war ich aber immer noch in einer ansprechenden Position und kam dann gut durch das Feld."

Später folgte die Attacke auf Leader Edwards: "Colin wirkte sehr sicher und locker, aber ich wusste, dass ich schneller fahren konnte. Später trocknete die Piste stärker ab und ich machte mir etwas Sorgen, dass mein Hinterreifen nicht zu schnell verschlissen wird." Stoner wusste sich jedoch auch zu helfen. "Ich fuhr dann über alle nasse Flecken, die ich irgendwie erreichen konnte."

"Auch in den letzten Runden war der Reifen noch gut, angesichts der Tatsache, dass wir den weichste Mischung montiert hatten." Zu seinen WM-Chancen: "Ich schaue noch nicht auf die WM-Tabelle, sondern genieße diese Rennen, egal ob ich gewinne, oder nicht auf dem Podium stehe. Es ist einfach nur schön, da draußen mit zu fahren."

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