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Rennen für Rennen mit Dani Pedrosa

05. April 2007 - 10:11 Uhr

Die aktuelle MotoGP-Saison ist bereits zwei Rennen alt und Dani Pedrosa liegt hinter Valentino Rossi auf einem zweiten Platz in der WM-Gesamtwertung

Dani Pedrosa
Dani Pedrosa will die Lücke in den nächsten Rennen schließen
© Honda

(Motorsport-Total.com) - Mit den Plätzen drei und zwei in den ersten beiden Rennen der noch jungen MotoGP-Saison konnte Repsol-Honda-Pilot Dani Pedrosa bereits auf einen zweiten Platz hinter dem siebenmaligen Weltmeister Valentino Rossi in der Gesamtwertung fahren.

Der Spanier wird in den nächsten Rennen alles daran setzen wollen, die Lücke zum Vizeweltmeister zu verkleinern denn auch ihm sitzt mit Casey Stoner ein weiterer hoch motivierter Rookie im Nacken. Am 22. April steigt in der Türkei das dritte Rennen der Saison, der 21-Jährige gab schon einmal einen Ausblick auf die restlichen Rennstrecken im MotoGP-Kalender.

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Istanbul (Türkei): "Man merkt sofort, dass der Designer der Strecke von Istanbul schon andere Strecken gestaltet und geplant hat. Die Piste hat einen ähnlichen Charakter wie zum Beispiel die Piste von Shanghai. Die Strecke bietet Auf- und Abwärtspassagen und hat einen sehr angenehmen Asphaltbelag. Das Haftungsniveau ist anständig und zudem ist die Strecke sehr breit und weitläufig. Es gibt einige recht langsame Sektion, aber das rührt wohl daher, dass die Strecke auch für die F-1 konzipiert wurde, aber generell ist die Rennstrecke von Istanbul eine gute Piste."

Shanghai (China): "Der Asphalt auf der Strecke in Shanghai ist sehr gut. Aber ich mag die Strecke nicht so gern. Das Verhältnis zwischen langen Geraden, engen und weiten Kurven ist nicht ausgewogen. Es gibt ein paar sehr lange Geraden und dann ein paar sehr enge scharfe Kurven, ich denke für die Formel 1 mag das ganz spannend sein, aber mir gefällt das nicht so."

Le Mans (Frankreich): "In Le Mans hängt sehr viel von der Beschleunigung des Motorrads ab, es gibt eine Menge lang gezogener Kurven und harte Bremspunkte. Man muss aus den Kurven wirklich gut raus beschleunigen können um eine gute Rundenzeit zu fahren."

Mugello (Italien): "Mugello ist einer der anspruchsvollsten Kurse. Er hat sehr schnelle Kurven und ein bisschen Gefälle. Zudem kommen einige Unebenheiten auf der Strecke dazu, welche die Fahrwerkseinstellungen äußerst schwierig machen. Die Gerade ist eine der längsten im MotoGP-Kalender und die Geschwindigkeiten sind dort sehr hoch."

Katalonien (Spanien): "Auf dieser Strecke haben sie einen neuen Asphalt geteert, dieser hat die Wahl der richtigen Reifen sehr erschwert. Trotzdem ist es eine komplette Strecke mit guten Abschnitten und einer hohen Durchschnittsgeschwindigkeit. Zudem gibt es hier noch eine sehr enge erste Kurve."

Donington Park (Großbritannien): "Donington ist ein 'Stop and Go'-Kurs, er verbindet harte Anbremszonen mit extremer Beschleunigung. Die Strecke liegt sehr nah am Flughafen, dadurch ist sie manchmal sehr rutschig."

Daniel Pedrosa
Dani Pedrosa wird alles geben um am Ende Weltmeister zu werden
© Honda

Assen (Holland): "Es wird schon einen Grund haben, warum man die Strecke 'die Kathedrale' nennt. Der Kurs ist technisch sehr anspruchsvoll und du hast keine Referenzen für die Bremspunkte, denn es ist alles sehr flach. Da die Durchschnittsgeschwindigkeit sehr hoch ist, ist es immer ein bisschen gefährlich dort. Die Streckenführung ist eine der schönsten im ganzen Kalender und die Fahrer lieben diese Strecke, denn sie fordert dich permanent."

Sachsenring (Deutschalnd): "Der Sachsenring kombiniert eine erste langsame Sektion mit einer schnellen zweiten Sektion. Auch hier gibt es ein wenig Gefälle und die Gangbox sollte wirklich gut eingestellt sein."

Laguna Seca (USA): "Es ist ein sehr kleiner, kurzer Kurs. Du musst hier wirklich viel arbeiten, denn du hast die Runde schnell hinter dir und das ermüdet dich im Kopf. Die Auslaufzonen sind dort sehr klein, aber ich weiß, dass die Organisatoren im letzten Jahr alles getan haben, um die Sicherheit zu verbessern."

Brünn (Tschechien): "Dort ist es wirklich sehr anspruchsvoll zu fahren. Man muss technisch sehr sauber fahren. Es gibt sehr viele Kurvenkombinationen und wenn du nicht exakt die richtige Linie hast, dann verlierst du in jeder Runde viel Zeit. Ich würde sagen, in Brünn gibt es nur eine Ideallinie. Der Kurs ist sehr lang und man kann auf der Geraden gut aus dem Windschatten heraus überholen."

Misano (San Marino): "Ich bin dort noch nie gefahren und jetzt haben sie die Streckenführung geändert. Es wird also für uns alle ein neuer Kurs werden. Ich habe nur mal ein paar Videos von Doohan und Rainey auf der Strecke gesehen."

Estoril (Portugal): "Das größte Problem in Portugal ist der Wind. Dort gibt es sehr viele Windböen, die das Fahren wirklich sehr schwer machen. Der Kurs ist schwierig, er hat eine sehr lange Gerade, auf der die Gegner immer wieder aufholen können. Es ist nicht einfach sich hier abzusetzen."

Motegi (Japan): "Hier fühle ich mich sehr wohl, ich mag den Kurs. Der Kurs kombiniert alle Arten von Kurven und Bremszonen. Man kann hier sehr schnell fahren, denn der Asphalt ist wirklich großartig."

Phillip Island (Australien): "In Australien erreichen wir sehr hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten und der Wind erschwert das Fahren extrem. Es gibt sehr schnelle Kurven, in denen musst du vor allem aufpassen wenn es kalt ist. Die Streckenführung ist sehr schön, obwohl ich denke, dass sie etwas gefährlich ist."

Sepang (Malaysia): "Es ist ein kompletter Kurs, der alle Arten von Streckenabschnitten beinhaltet. Die hohe Luftfeuchtigkeit und die Hitze sind entscheidende Aspekte bei einem Rennen. Letztes Jahr bin ich im Training schwer gestürzt, aber im Rennen konnte ich dann wieder gut abschneiden."

Ricardo Tormo (Spanien): "Es ist eine sehr kurze Rennstrecke, aber für die Fans ist es sehr gut, denn sie können die ganze Strecke überblicken. Weil es das letzte Rennen der Saison sein wird, wird die Atmosphäre wahrscheinlich großartig sein."

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