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Neukirchner: "Wenn und Aber nützt nichts"

02. April 2007 - 07:31 Uhr

Mit den Rängen acht und zehn preschte Suzuki-Germany-Pilot Max Neukirchner in Donington bereits auf Rang sieben der WM-Tabelle

Neukirchner
Max Neukirchner: Trotz Rang sieben in der WM-Tabelle nicht ganz zufrieden
© Suzuki

(Motorsport-Total.com) - In Lauf eins konnte Max Neukirchner nach hartem Kampf mit dem überraschend stark fahrenden Giovanni Bussei und Roberto Rolfo einen nicht erwartenden achten Platz über die Ziellinie bringen.
Max Neukirchner

"Ich hatte am Anfang in den letzten zwei engen Kurven enorme Probleme mit der Linie", schildert der Stollberger. "Ein ums andere Mal haben mich meine Kontrahenten hier überholt. Zur Mitte des Rennens habe ich dann die Linie geändert, und konnte somit meine Positionen halten und dann einen Vorsprung herausfahren."

Neukirchner war dennoch überrascht. "Ich hatte nicht erwartet, dass wir so gut mithalten zumal wir überhaupt keine Ahnung hatten wie sich das Motorrad über die Distanz verhalten wird." In Lauf zwei hatte der Sachse einen unglaublichen Anfang. Über längere Zeit konnte er die Zeiten der Spitzengruppe fahren und hatte wieder Roberto Rolfo hinter sich gelassen. Auf die Dreiergruppe mit Laconi, Lanzi und Nieto konnte Max fast aufschließen als plötzlich die Performance des Hinterradreifens nachließ.

Von einer auf die andere Runde verlor Neukirchner mehr als eine Sekunde und zum Schluss fast zwei Sekunden. Für Rolfo, Muggeridge und Smrz war Neukirchner somit leichte Beute. Das Endergebnis mit Platz zehn ist dennoch wieder im Soll.

Bert Poensgen empfindet dennoch Genugtuung. "Platz sieben in der Gesamtwertung vor dem vierten Meeting in Valencia, wenn das kein Erfolg ist dann weiß ich auch nicht weiter. Max hat in beiden Läufen gezeigt, dass er unglaublich schnell und ebenso clever ist. In Lauf zwei musst du das erst mal nach Hause bringen, Hut ab!"

Neukirchner selbst sah es nüchtern: "Ab der zehnten Runde hatte ich keine Chance mehr. Schade, denn ich hätte aufschließen können. Wenn und aber nutzt nichts, denn auch daraus können wir lernen. Irgendwo haben wir eine Kleinigkeit zu viel geändert und was in Lauf eins zu Anfang des Rennens nicht gepasst hat, ist eben in Lauf zwei am Schluss passiert. Ich bin dennoch happy und wir gehen mit weitaus mehr Daten nach Valencia, als hier nach Donington."

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