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Hayden: Nachhilfe bei Freddie Spencer!

12. April 2007 - 09:47 Uhr

MotoGP-Weltmeister Nicky Hayden lässt derzeit nichts unversucht um sich für den aussichtslos scheinenden WM-Kampf zu wappnen

Nicky Hayden
Nicky Hayden mit Vater Earl: Training in der Rennfahrerschule von Freddy Spencer
© Honda

(Motorsport-Total.com) - Nicky Hayden kann nach den beiden ersten enttäuschenden Rennen in der laufenden MotoGP-WM-Saison alles andere als zufrieden sein. Dem Weltmeister auf der Repsol-Honda fehlen bereits knapp 30 Punkte auf Tabellenführer Valentino Rossi.

Hayden hat jetzt reagiert und verbringt nun in den USA einige Tage in der Rennfahrerschule des dreifachen Weltmeisters Freddie Spencer. Spencer war bekannt für seinen gefühlvollen und flüssigen Fahrstil und besiegte in der Königsklasse 1983 im Alter von 21 Jahren den legendären Kenny Roberts Sr.

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In einer amerikanischen Motorsport-Show bei Speed Channel erklärte der Weltmeister, dass er immer noch Schmerzen in seiner verletzten Schulter spüre. Hayden gab danach auch noch zu, dass er in den Tagen vor dem Grand Prix von Istanbul einige Zeit in der Rennfahrerschule von Freddy Spencer verbringt.

Klar ist: Hayden muss seinen Fahrstil anpassen. Der 25-Jährige fuhr bis 2002 in der US-Superbike-Meisterschaft und war es gewohnt, die etwas klobigen 1000er-Motorräder um die Kurve driften zu lassen. Mit den neuen 800er-Geschossen ist dieser Fahrstil weniger gefragt, als eine Runde und saubere Linie mit möglichst hohem Kurvenspeed.

"Wir haben einige Probleme", gestand Hayden. "Ich kann nicht sagen, dass es ausschließlich am Motorrad liegt. Ich bringe einfach nicht die Leistungen, zu denen ich normalerweise im Stande bin. Mit der neuen Honda ist es notwendig mit viel Gefühl zu fahren. Ich bin im Dirt-Track aufgewachsen, wo spitz in die Kurven preschen und dann wieder voll heraus beschleunigen. Dieser Stil funktioniert mit der neuen 800er-Honda nicht."

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