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Ezpeleta: "Wer das behauptet, hat keine Ahnung"

25. April 2007 - 16:02 Uhr

Dorna-Boss Carmelo Ezpeleta verteidigt die neuen MotoGP-Regeln und spricht sich gegen einen zweiten Grand Prix in Deutschland aus

Carmelo Ezpeleta
Carmelo Ezpeleta kann sich derzeit kein zweites Deutschland-Rennen vorstellen
© EUROSPORT MotorMagazin

(Motorsport-Total.com) - Dorna-Boss Carmelo Ezpeleta wird gerne als der Bernie Ecclestone der MotoGP bezeichnet. Einen Vergleich mit dem Formel-1-Zampano braucht der Spanier auch in der Tat nicht zu scheuen: Trotz finanzieller Probleme einiger Teams boomt die MotoGP, das Zuschauerinteresse sprengt mancherorts die vorhandenen Kapazitäten. Doch zuweilen weht Ezpeleta auch Gegenwind ins Gesicht. Gerade die Reglementsänderungen stoßen auf Kritik, vor allem die kostspielige Hubraumreduzierung, die eigentlich zum Ziel hatte, die MotoGP langsamer, sicherer und günstiger werden zu lassen.

Tatsächlich legen die Piloten trotz der verringerten Leistung schnellere Rundenzeiten vor als mit der vorherigen 990ccm-Generation der MotoGP-Bikes. Der Grund ist die höhere Kurvengeschwindigkeit der nunmehr kompakteren Motorräder. Angesprochen auf diese Vorwürfe, entgegnet Ezpeleta im Interview mit dem 'EUROSPORT MotorMagazin' (Jetzt abonnieren!): "Meine Meinung dazu ist, dass diese Kritiker keine Ahnung haben, denn wir haben überhaupt keine Probleme mit dem schnellen Durchfahren von Kurven. Die Probleme lagen mit den 990ccm-Bikes beim Kurvenausgang, wo das Drehmoment und die Beschleunigung so enorm waren, dass es schwer war, die richtige Dosierung zu finden. Auf der Geraden und dem Kurvenausgang basierten die Sicherheitsbedenken, nicht aber an der eigentlichen Kurvengeschwindigkeit."

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Daneben nimmt der Spanier auch Stellung zu den immer wiederkehrenden Forderungen nach einem zweiten Rennen in Deutschland und den USA. Während es für die Amerikaner nicht schlecht aussieht, wird der Sachsenring wohl auch weiterhin keine Gesellschaft bekommen. Grund: "Mit Alex Hofmann fährt lediglich ein Deutscher in der MotoGP mit. Ein zweites Rennen hätte erst Sinn, wenn weitere deutsche Fahrer auf Topniveau am Start wären oder Hofmann tatsächlich oben angreift", stellt Ezpeleta klar.

Das komplette Interview mit Carmelo Ezpeleta lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des 'EUROSPORT MotorMagazins'.

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