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Bridgestone ruht sich nicht aus

24. April 2007 - 19:29 Uhr

Auch nach dem großen Triumph in der Türkei werden die Anstrengungen bei Bridgestone nicht verringert - Formel-1-Wissen ein Teil des Erfolges

Bridgestone
Bis zum Ende der laufenden Saison möchte Bridgestone konkurrenzfähig sein
© Bridgestone Motorsport

(Motorsport-Total.com) - Beim Großen Preis der Türkei war die Überlegenheit der Bridgestone-Reifen überdeutlich. Auch ohne das wohl zusätzliche Reifenproblem, das Valentino Rossi mit seinen Michelin-Pneus hatte, hätten die Japaner das Rennen dominiert. Doch gerade diese frühe Überlegenheit mache Bridgestone noch aufmerksamer, denn von Michelin erwartet man, dass sie nun alles geben werden, um die Scharte wieder auszuwetzen.

"Ich glaube, dass sie bei Michelin momentan nicht zufrieden sind, und das wollen sie ändern", erklärte Bridgestones MotoGP-Chef Hiroshi Yamada in der 'Gazzetta dello Sport'. "Was den Titelkampf angeht, so fuhren wir auf drei Strecken mit unterschiedlichen Charakteren und haben uns immer gut geschlagen. Wir glauben, dass wir bis zum Ende konkurrenzfähig bleiben können."

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"Als wir 2002 begannen, wollten wir binnen fünf Jahre den Titel - nun sind wir ein Jahr zu spät dran", fuhr er fort. Doch die Steigerung in der Saison 2007 mache diese Zielverfehlung erträglich. "Wir haben uns stark verbessert", so Yamada. "Es gab Strecken, auf denen wir im Vorjahr Probleme hatten. Dazu zählte auch Istanbul, aber auch Donington und Portugal."

Im Türkei-Grand-Prix aber wurden die ersten sechs Positionen von Motorrädern mit Bridgestone-Bereifung okkupiert. Dass Problem, dass man noch 2006 mit rutschigen Streckenoberflächen hatte, ist gelöst. Dazu trugen nicht nur intensivere Testfahrten bei, sondern auch die Entwicklungsabteilung in Japan, zu der auch Techniker aus dem Formel-1-Bereich stießen.

Insgesamt sei die Belegschaft dieser Abteilung aber weit unter 100 Angestellten anzusiedeln. Zudem könne man "nicht sehr viel aus der Formel 1 übernehmen", erklärte Yamada. "Es geht ein wenig um die Technologie, vorrangig aber um die Simulationsmodelle. Zudem wurde auch die Anzahl der Ingenieure an der Strecke erhöht."