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Roberts sen.: "Japanische Werke helfen dem Sport nicht"

05. März 2007 - 14:13 Uhr

Der dreifache 500-ccm-Weltmeister spricht wenige Tage vor dem MotoGP-WM-Auftakt über die Eigenheiten der japanischen Hersteller

Kenny Roberts
Kenny Roberts Jr. kämpft auf der KR-Honda seines Vaters mit Budgetsorgen
© Honda

(Motorsport-Total.com) - King Kenny Roberts und dreifacher 500ccm-Weltmeister, findet kurz vor dem Saisonstart der MotoGP-WM kritische Worte zum Konzept der Rennserie. "Die MotoGP-WM gewinnt ständig an Zuschauern auf den Pisten und vor den TV-Schirmen", weiß der Teambesitzer von KR-Honda. "Leider steigen aber auch die Ausgaben ständig an. Im Durchschnitt operieren die MotoGP-Teams mit zwei Fahrern mit Budgets um 14 Millionen Dollar. Wir nähern uns der Formel-1, wo große Konzerne hinter den Teams stehen."

Roberts stellt gar gravierende Einschränkungen in den Raum, das Budget reicht nicht aus für die Weiterentwicklung der KR-Honda. "Ich bin keine Bank. Im Moment laufen die Dinge nicht wirklich gut. Wir werden unter Umständen das Personal um 20 Prozent reduzieren müssen und weniger Entwicklungsarbeit leisten. Das aber Dinge, die ich nicht sehr gerne mache. Ich habe mich auch zwei oder drei Mal einen Red-Bull-Vertreter getroffen, wir konnten dabei aber nichts fixieren."

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Die Situation von Teams wie Tech3-Yamaha, Gresini, LCR-Honda oder Ilmor ist nicht leicht. Ilmor hat die Suche nach einem Hauptsponsor bereits eingestellt. "Die japanischen Hersteller wie Honda, Yamaha und Suzuki machen es sich sehr leicht", kritisiert Roberts. "Honda leistet nur einen kleinen Anteil der Kosten, die aus der MotoGP-WM entstehen. Yamaha legt den gesamte Abwicklung in die Hände der Europa-Zentrale. Suzuki hat sich für ein Butterbrot verkauft und Kawasaki hat es einfach nicht geschafft, die MotoGP-Belangen auszulagern, aber sie würden es auch gerne machen."

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