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Hofmann nach bitterem Jerez-Rennen frustriert

25. März 2007 - 23:51 Uhr

Alex Hofmann ist nach dem katastrophalen Rennwochenende in Jerez enttäuscht, hofft nun aber in Istanbul auf einen besseren Auftritt

Alex Hofmann
Alex Hofmann erlebte heute in Jerez ein wahrlich katastrophales Rennen
© Pramac D'Antin

(Motorsport-Total.com) - Nach dem völlig verpatzten Qualifying in Jerez lief es für Deutschlands MotoGP-Hoffnung Alex Hofmann auch im heutigen Grand Prix von Spanien überhaupt nicht nach Wunsch: Der D'Antin-Pilot erwischte zwar einen Superstart, war dabei aber vermutlich etwas zu aggressiv, so dass er wegen eines Kettenproblems an die Box kommen musste.

"Ich bin vom Start auf den ersten Metern sehr gut weggekommen", analysierte Hofmann. "Anscheinend war das eine ganze Nummer zu aggressiv, denn die Kette hat sich verlängert, ist hinten über das Zahnrad gesprungen. Da war mir sofort klar, dass mein Rennen schon nach 100 Metern vorbei ist." Zwar kam er noch einmal an die Box, um auf die Ersatzmaschine zu wechseln, doch wenig später wurde er deswegen per schwarzer Flagge aus dem Rennen genommen.

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Hofmanns Speed wäre nicht schlecht gewesen

"Die Jungs haben mir das andere Motorrad hingestellt. Ich bin halt einfach rausgefahren."
Alex Hofmann

"Ich war so frustriert, so geladen. Die Jungs haben mir das andere Motorrad hingestellt. Ich bin halt einfach rausgefahren", seufzte er achselzuckend. "Schade ist, dass meine paar Runden wirklich schnell waren vom Speed her - gleich mal 1:41.9! Wir wussten schon nach dem Warmup, dass wir da einen Schritt nach vorne gemacht haben. Auch in den Trainings war meine Rennpace ja sehr konstant. Der zehnte oder elfte Platz wäre möglich gewesen."

Dank seiner fünf Punkte beim Saisonauftakt in Doha liegt Hofmann somit nach zwei von 18 WM-Läufen in diesem Jahr an 13. Position der Gesamtwertung. Dies ist einigermaßen enttäuschend, wenn man bedenkt, dass er mit seiner Ducati im Winter teilweise mit recht guten Testzeiten aufhorchen lassen konnte. Sein Teamkollege Alex Barros hat immerhin schon 13 Zähler auf seinem Konto und ist damit Gesamtzehnter.

Konzentration gilt nun schon Istanbul

"Ich will diesen Tag so schnell wie möglich vergessen und mich voll auf Istanbul konzentrieren."
Alex Hofmann

Umso mehr will Hofmann Jerez einfach aus seinem Gedächtnis streichen und sich voll und ganz auf die nächsten Rennen konzentrieren: "Es gibt keine Worte, um diesen Tag zu beschreiben. Ich wollte unbedingt ein gutes Rennen abliefern und war bereit und konzentriert, aber es hat nicht sollen sein. Was soll ich da schon groß sagen? Ich will diesen Tag so schnell wie möglich vergessen und mich voll auf Istanbul konzentrieren", sagte er.

Teamkollege Barros wurde heute Elfter, hätte aber ohne kleinere Fehler in der Schlussphase in den Top 6 landen können. Außerdem hatte er wegen eines Problems mit dem Vorderreifen auf den Geraden zu wenig Topspeed, um wirklich angreifen zu können. Das Rennen sei für ihn "nicht wie erwartet" gelaufen, "aber ich habe bis zum Schluss alles gegeben, um das bestmögliche Resultat einzufahren. Alles in allem war das gar nicht so schlecht, wenn auch nicht perfekt."

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