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Wetterkapriolen machen Neukirchner das Leben schwer
Das gefürchtete englische Wetter hatte während des ersten Trainingstages der Superbikes in Donington wieder mächtig seine Finger im Spiel
(Motorsport-Total.com) - Bei Nässe, Wind und Temperaturen um die zehn Grad wurden die Superbike-Piloten gestern auf die Strecke gejagt. Das englische Wetter bestätigte wieder einmal sämtliche Vorurteile und mischte die Zeitentabelle kräftig durcheinander.
Nur den Altmeistern Troy Corser und Troy Bayliss schien das Wetter nichts anhaben zu können, sie machten die schnellsten Zeiten unter sich aus, im Training folgte dann überraschend Joshua Brookes auf Rang drei.

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Der Stollberger Max Neukirchner konnte im nassen Training noch Sechster werden, musste sich bei abtrocknender Piste im ersten Qualifying aber dann mit Rang 16 zufrieden geben. Da die Ideallinie nur auf einer Breite von einem halben Meter trocken war, konnte sich der Deutsche nie an seine Linie herantasten.
Während Bayliss an seinem 38. Geburtstag nach dem ersten Qualifying die provisorische Pole Position feierte meinte Neukirchner: "Da fährst du am Morgen überall wie auf Eiern und am Nachmittag hast du gerade mal 50cm Platz um die Strecke kennen zu lernen. Schwierigere Bedingungen hatte ich wohl noch nie auf einer Strecke die ich nicht kannte. Es passt noch nicht viel zusammen. Bremspunkte, Einlenken, Übersetzung, Abstimmung usw. sind noch herauszufinden."
Dem Qualifying konnte Neukirchner nur wenig Positives abgewinnen: "Heute Mittag habe ich mir dann gedacht: Max, nur nicht neben all die anderen legen und das Motorrad am Stück in die Box bringen. In ein oder zwei Runden lagen da Lanzi, Corser und Kagayama in der Wises. Das Ergebnis passt mir natürlich nicht, dass unser Motorrad und ich heil geblieben sind ist die erfreulichste Seite des Tages. Schaut mal hinter die Boxen ins Fahrerlager, dann seht ihr von was ich spreche."










