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Bridgestone-Vorteil: Elias/Stoner am Ende am schnellsten
Kein MotoGP-Podestplatz in Jerez: Bei Bridgestone sitzt der Stachel zwar tief, es gibt aber auch positive Aspekte zum Spanien-Grand-Prix
(Motorsport-Total.com) - Bridgestone-Sportmanager Hiroshi Yamada hält seine Enttäuschung nicht zurück. "Es ist natürlich nicht gut, dass wir keinen Fahrer am MotoGP-Siegerpodest in Jerez vertreten waren", räumt der Japaner nach den Rängen vier und fünf durch Elias und Stoner in Jerez ein. "Aber ich bin dennoch zufrieden mit der Wettbewerbsfähigkeit unserer Reifen."
Yamada spielt besonders auf die Schlussphase des Rennens an, in der Elias und Stoner klar auf dem Vormarsch waren. "Wegen der Ankündigung von etwas kühlerem Wetter am Renntag und wegen der Temperaturen im Warmup am Sonntagmorgen haben einige unserer Piloten weiche Hinterreifen ausgewählt."
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Der Temperatursturz war aber noch dramatischer, als ursprünglich angenommen. "Tatsächlich waren die Temperaturen noch kühler als erwartet und unsere Fahrer waren deshalb besonders am Schluss des Rennens sehr stark. Leider waren die Startplätze aus den Reihen zwei und drei nicht wirklich förderlich. Wegen der Aufholjagd mit den vielen Zweikämpfen haben sie teilweise den hohen Rhythmus nicht halten können."
Speziell für die jungen Bridgestone-Asse Casey Stoner (Dcuati) und Toni Elias (HANNspree-Honda) hat Yamada viel Lob: "Stoner und Elias waren auch noch in der Schlussphase im Stande, niedrige 1:41er-Rundenzeiten zu fahren. Sie waren damit um eine halbe Sekunde schneller als die Spitze. Sie wären also im Stande gewesen, an der Spitze mitzufahren, wenn sie nicht so viel Boden gutmachen hätten müssen."










