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PBM wünscht sich mehr Unterstützung von Aprilia

Verglichen mit dem Ioda-Team erhält Paul Bird Motorsport deutlich weniger Unterstützung - Performance des Eigenbau-Chassis stimmt Bird zufrieden

(Motorsport-Total.com) - Paul Bird Motorsport (PBM) hat in Katar die dritte Saison in der MotoGP in Angriff genommen. Das britische Team, das sich vor allem in der Britischen Superbike-Meisterschaft (BSB) einen Namen machte, kämpft seit der Einführung der Saison 2012 um den Anschluss. Beim Saisonauftakt in Katar konnte Rookie Broc Parkes durch die vielen Ausfälle im Rennen immerhin einen Punkt sicherstellen.

Broc Parkes

Broc Parkes fuhr mit seiner PBM-ART beim Saisonauftakt in die Punkte

Durch den Wegfall der CRT-Regel und die neuen Kunden-Maschinen von Honda und Yamaha sind die Piloten im Mittelfeld deutlich konkurrenzfähiger als in den beiden vergangenen Jahren. PBM kämpft in der neuen Saison mit der Eigenbau-Maschine gegen Hondas RCV1000R, die beiden Forward-Yamahas, die Kawasakis von Avintia und die Ioda-ART von Danilo Petrucci.

Somit sind Ioda und PBM die einzig verbliebenen Aprilia-Teams. Doch im Vergleich zu Ioda erhält PBM deutlich weniger Support. "Ich bin mir sicher, dass die Unterstützung von Aprilia davon abhängt, ob man deren Chassis verwendet oder nicht", grübelt PBM-Teamchef Paul Bird im Gespräch mit 'Crash.net'. "Es besorgt mich nicht. Wir machen das, was wir wollten. Wir wollten unser eigenes Chassis mit dem Aprilia-Motor verwenden. Es wäre toll, wenn wir mehr Unterstützung erhalten würden, aber darauf habe ich keinen Einfluss."


Fotos: MotoGP in Doha


"Es liegt an Aprilia. Wir sind unterm Strich nur ein Kunde. Wenn man seine Rechnungen begleicht, liefern sie die Teile. Ich würde mir wünschen, dass sie sich im Laufe der Saison ein bisschen mehr engagieren und interessieren. Es wäre schön, wenn wir etwas mehr Unterstützung von einem Hersteller erhalten würden, doch zuerst einmal müssen wir bei den Rennen unsere Arbeit leisten und uns etablieren", erklärt Bird.

Der Brite geht davon aus, dass Aprilia mehr Interesse zeigt, sobald das PBM-Team Fortschritte erzielt. Am Eigenbau-Chassis möchte Bird auf jeden Fall festhalten. "Es bedeutet mir viel, weil es etwas ist, das wir selbst gebaut haben. Wir sind nur ein kleines Team und liegen nur drei Sekunden pro Runde hinter Honda und Yamaha. Wir investieren nur einen Bruchteil des Geldes. Nicht überrundet zu werden und einen Rückstand von drei Sekunden zu haben, macht mich sehr glücklich", so der PBM-Teamchef.

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