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Loris Baz: "Johann Zarco erinnert mich an Ben Spies"

Johann Zarco ist der starke Franzose in der MotoGP: Landsmann Loris Baz rückte in den Schatten und fand für 2018 keinen Platz in der Königsklasse

(Motorsport-Total.com) - Die MotoGP-Karriere von Loris Baz endete im vergangenen November beim Saisonfinale in Valencia. Baz absolvierte in den vergangenen drei Jahren 51 MotoGP-Rennen und schrammte trotz unterlegenem Material zwei Mal nur knapp am Podium vorbei. In der neuen Saison tritt Baz wieder in der Superbike-WM an. Er fährt für Althea-BMW die einzige S1000RR im Feld. An das MotoGP-Abenteuer wird sich der Franzose aber dennoch gern zurückerinnern, auch wenn er mit Johann Zarco einen starken Nachfolger hat.

Johann Zarco, Marc Marquez

Johann Zarco hatte in seiner Debütsaison keine Angst vor großen Namen

"Johann hatte eine richtig gute Saison. Er war sehr schnell. Er ist einer der schnellsten Kundenfahrer, die es jemals gab. Er erinnerte mich an die Debütsaison von Ben Spies", kommentiert Baz im Gespräch mit 'GPOne.com'. Im Gegensatz zu Baz fand Zarco Spitzenmaterial vor. Damit kämpfte er bereits beim Saisonauftakt um den Sieg.

"Das Tech-3-Team ist neben dem von Cecchinello (LCR-Honda; Anm. d. Red.) das beste Kundenteam. Die Yamaha M1 ist gut und er kam sehr gut mit seinem Crewchief zurecht. Niemand erwartete, dass er so stark ist. Aber nichts kommt durch eine Chance oder Glück. Er verdient diese Ergebnisse. In diesem Jahr erfahren wir, ob Johann noch stärker sein kann", so Baz.

Loris Baz

Ex-MotoGP-Pilot Loris Baz holte trotz unterlegenem Material zwei vierte Plätze

In der WM-Endabrechnung kam Baz von 2015 bis 2017 nicht über die Ränge 18, 20 und 17 hinaus. "Das Niveau ist sehr hoch - vom Sieger bis zum Letzten sind alle richtig stark", bemerkt der ehemalige MotoGP-Stammpilot. "Die Technik macht sehr viel aus. Ohne eine Werksmaschine oder ein starkes Team ist es unmöglich, in der MotoGP herauszustechen. Wie gut der Wettbewerb ist? Die Nachnamen sprechen für sich: Rossi, Dovizioso, Lorenzo, Vinales. Und dann ist da Marc Marquez, der auf jedem Motorrad den Titel gewinnen kann, solange es eine Werksmaschine ist."

Unzufrieden ist Baz mit dem Erreichten in der MotoGP nicht: "Ich begegnete mehr als einem Kritiker, als ich in die MotoGP kam. Es wurde gegen mich gewettet. Für einige war ich zu groß und zu schwer und nicht in der Lage, eine Grand-Prix-Maschine zu pilotieren. Sie dachten, dass ich nur ein paar Rennen absolviere und enttäuschende Ergebnisse einfahre", erinnert er sich.

"Doch bereits in meiner Debütsaison wurde ich in Misano mit der Forward-Yamaha Vierter. In den darauffolgenden Jahren bewies ich mit der Avintia-Ducati, dass ich gut bin. Bedenkt man meine Größe und die Umstände mit den Kundenmaschinen, dann kann ich stolz auf mich ein", fasst er zusammen.

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