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Jack Miller zu Ducati: Erster Australier seit Casey Stoner

Bereits in Brünn einigte sich Jack Miller mit Ducati - Beim Event in Österreich sprach der Australier über die Beweggründe für den riskanten Wechsel

(Motorsport-Total.com) - Im Rahmen des Rennwochenendes in Spielberg verkündete Pramac die Verpflichtung von Jack Miller. Der junge Australier übernimmt in der kommenden MotoGP-Saison den Platz von Scott Redding, der am Montag bei Aprilia bestätigt wurde. Für Miller ist der Wechsel zu Ducati eine neue Chance.

Jack Miller

Neue Herausforderung: Jack Miller freut sich auf die Ducati Desmosedici

Nach drei Jahren mit Honda tauscht er nach dem Saisonfinale seine RC213V gegen einer Desmosedici ein. In der kommenden Saison erhält der dann direkt bei Ducati unter Vertrag stehende Australier 2017er-Material. Miller ist der erste Australier seit Casey Stoner, der für den italienischen Motorradhersteller als Stammpilot in der MotoGP antritt.

"Es stand 2017er-Material von Ducati und 2017er-Material von Honda zur Wahl", kommentiert Miller im Gespräch mit 'Crash.net', der das Ducati-Paket als konkurrenzfähiger einstuft: "Im Moment verwende ich mehr oder weniger das 2017er-Werksmotorrad von Honda. Uns fehlen hier und da ein paar Updates. Doch ich kann Honda verstehen."

Scott Redding

Scott Redding muss Pramac nach zwei Jahren verlassen und wechselt zu Aprilia

"Ich mag die Ducati. Ich denke, sie passt zu meinem Stil: spät bremsen, das Motorrad zeitig aufrichten und aus der Kurve beschleunigen. Doch man kann sich nie sicher sein, bis man es probiert hat. Viele Fahrer wechselten und es war nicht so, wie sie erwarteten. Deshalb möchte ich nicht mit zu hohen Erwartungen dorthin gehen", betont der zukünftige Pramac-Pilot.

Millers Karriereweg ist ohne Zweifel ungewöhnlich. "Ich bin jetzt drei Jahre hier, kam direkt aus der Moto3 und erhalte nun nach drei Jahren einen weiteren Werksvertrag. Man kann das nicht als Fehler bezeichnen. Es war riskant, aus der Moto3 direkt in die MotoGP zu wechseln, doch ich würde es nicht als Fehler einstufen", bemerkt er rückblickend. "Der Wechsel zu Ducati ist ein weiteres Risiko, doch meine komplette Karriere war das. Ich verließ Australien, als ich 14 oder 15 Jahre alt war", berichtet er und freut sich auf die neue Herausforderung.

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