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GT Masters: Finale verspricht ein fürstliches Vergnügen

11. Oktober 2007 - 17:13 Uhr

(Motorsport-Total.com) - Mit einem Rekordstarterfeld beschließt das ADAC GT Masters seine Premieren-Saison. Für das Finale auf dem Hockenheimring am 13./14. Oktober werden knapp 30 Fahrzeuge von acht verschiedenen Herstellern erwartet. Dabei geben der Jaguar XKR und der Ford GT 40 ihr Debüt in der neuen Serie. Die beiden Rennen stehen ganz im Zeichen des Titelkampfes zwischen Christopher Haase (Kirchleus) und Albert von Thurn und Taxis (Regensburg). Beide sitzen in einem 520 PS starken Lamborghini Gallardo des Reiter Engineering-Teams.

Der erst 19-jährige Haase startet in Hockenheim wieder mit seinem Stammpiloten Gianni Morbidelli. Der ehemalige Formel-1-Pilot aus Italien hatte bei den letzten zwei Rennen der Serie andere Verpflichtungen und fehlte. Haase ist deshalb alleiniger Tabellenführer. Der Vorsprung des Newcomers auf seine härtesten Verfolger, Albert von Thurn und Taxis, der mit dem ehemaligen BMW-Werkspiloten Peter Kox (Niederlande) fährt, beträgt elf Punkte. Pro Rennen sind maximal zehn Punkte zu gewinnen.

"Das ist immer noch ein ordentlicher Vorsprung. Aber wie schnell es gehen kann, hat sich beim letzten Rennen gezeigt", blickt Haase etwas skeptisch. Auf dem Sachsenring verabschiedete sich urplötzlich ein Rad am Lamborghini und schon war der Vorsprung des Franken von 21 auf elf Zähler geschmolzen. Albert von Thurn und Taxis wittert dagegen nun Morgenluft. Der Fürstenspross aus Regensburg: "Platz eins hatte ich eigentlich schon abgeschrieben. Jetzt haben wir aber plötzlich wieder die Möglichkeit, im Titelkampf mitzumischen. Wir werden alle Chancen, die sich uns bieten, nutzen. Das kann ich versprechen." Albert bedauert, dass es zu Saisonbeginn nicht ganz rund lief: "Da hatten wir ein paar Probleme und auch viel Pech. Doch jetzt läuft es prima und die notwendige Portion Glück ist plötzlich auch dabei." Fürstin Gloria von Thurn und Taxis wird beim Finale im Motodrom anwesend sein. Ein gutes Omen? Fakt ist: Wenn seine Mutter zuschaute, hat Albert gewonnen.

Teamchef Hans Reiter blickt gespannt nach Hockenheim. "Bei dem großen Starterfeld kann viel passieren. Wer den Titel holt, steht noch lange nicht fest", glaubt der Oberbayer. Die Starterliste weist viel Prominenz auf. Sie wird angeführt von den Formel-1-Piloten Andrea Chiesa sowie Gianni Morbidelli, danach folgen Le-Mans-Sieger und DTM-Champion Klaus Ludwig (Corvette), Uwe Alzen (Porsche 997 GT3), Philipp Peter (Ferrari 430), Altfried Heger (Aston Martin DBRS 9) und Pierre Kaffer (Jaguar).

Maßgebend für das ADAC GT Masters sind die Regeln der FIA GT 3-Serie. An den 6 Rennwochenenden findet ein Lauf am Samstag, einer am Sonntag statt. Die Renndistanz beträgt eine Stunde, wobei sich zwei Fahrer ein Cockpit teilen.

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