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Farnbacher: Wettergott verhinderte Podestplatz

23. August 2007 - 10:42 Uhr

(Motorsport-Total.com) - Beim vierten Saisonlauf der Le Mans Series (LMS) in Spa/Belgien verhinderte der Wettergott einen möglichen Platz auf dem begehrten Siegertreppchen. Nach fast sechs Stunden Fahrzeit mussten sich Pierre Ehret (Tegernsee), Lars-Eric Nielsen (Dänemark) und der amtierende Porsche-Carrera-Cup Gewinner Dirk Werner (Kissenbrück) beim 1000-km-Rennen auf den belgischem Grand-Prix-Kurs mit dem vierten Platz im Porsche 997 GT 3-RSR des Teams Farnbacher Racing (Lichtenau) zufrieden geben.

Die Vorentscheidung fiel nach etwa mehr als vier Stunden in der 95. Runde, als plötzlich einsetzender Regen das Team zu einer Bauchentscheidung zwang. "Dirk war in der Schikane vor Start/Ziel, da haben wir ihn spontan per Funk an die Box beordert und Intermediates an Stelle der Slicks-Reifen aufgezogen", erklärte Teamchef Horst Farnbacher die, wie sich kurze Zeit später herausstellen sollte, falsche Entscheidung: "Dadurch haben wir Platz zwei weggeworfen."

Werner, der schon den Start gefahren war, fiel bei seinem zweiten Turn durch die schnell abtrocknende Strecke auf Rang vier zurück und büßte eine weitere Position ein, als man in der 103. Runde erneut auf Slicks wechselte. Teamkollege Ehret konnte in seinem Schlussturn immerhin noch einen Platz wettmachen und somit wenigstens Rang vier nach Hause fahren. Zum erhofften Podestplatz wie zuletzt beim "Heimspiel" auf dem Nürburgring fehlten dem Farnbacher-Trio letztendlich nicht einmal 30 Sekunden.

"Beim Reifenfauxpas hatten wir leider kein Glück. Der Wettergott hat sich anders entschieden, und deshalb kann ich niemanden einen Vorwurf machen", sagte Werner, dessen Enttäuschung sich in Grenzen hielt: "Beim nächsten LMS-Rennen in Silverstone bin ich wegen der Terminüberschneidung mit dem Grand-AM-Finale eh nicht dabei. In sofern kann ich auch den erhofften dritten Gesamtrang abhaken." Der 26-jährige Maschinenbaustudent belegt nach vier von sechs LMS-Läufen gemeinsam mit seinen beiden Teamkollegen Ehret und Nielsen den fünften Platz in der GT2-Kategorie.

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