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ADAC GT Masters: Zweikampf an der Spitze
(Motorsport-Total.com) - Das ADAC GT Masters gastiert am Wochenende auf dem EuroSpeedway Lausitz. Mit Spannung wird auf dem Kurs in Brandenburg die Fortsetzung des Duells an der Spitze erwartet. Christopher Haase/Gianni Morbidelli treten als Führende des Gesamtklassements im Reiter Engineering Lamborghini Gallardo an. Das fränkisch-italienische Duo führt mit gerade mal drei Punkten Vorsprung auf ihre Markenkollegen Wolfgang Kaufmann/Alexander van der Lof (Deutschland/Holland). Mit einem Abstand von elf Punkten auf die Spitze folgen auf Rang drei Peter Kox (NL) und Albert von Thurn und Taxis (Regensburg), ebenfalls auf Lamborghini.
Haase/Morbidelli konnten bislang als einziges Team zwei Läufe gewinnen. Kaufmann/van der Lof schafften dies einmal, ebenso Kox/von Thurn und Taxis. Doch das Lamborghini-Trio wird es künftig nicht mehr so einfach haben. Haase/Morbidelli sowie Kox/von Thurn und Taxis erhalten ab dem Rennen in der Lausitz 80 Kilogramm zusätzliches Ausgleichsgewicht aufgebrummt, Kaufmann/van der Lof 50 kg. Das gibt den Piloten der anderen Marken neue, interessante Perspektiven. Vor allem das Team Jan Seyffarth/Frank Schmickler, derzeit Vierte im Gesamtklassement, sieht mit seinem Porsche GT3 nun weitaus größere Chancen, um noch weiter nach vorne zu kommen. Zumal der EuroSpeedway für den Querfurter Seyffarth quasi ein Heimrennen ist und er deshalb besonders motiviert in die Lausitz kommt.
Erstmals gibt Kissling Motorsport seine Visitenkarte im ADAC GT Masters ab. Das Team aus der Eifel tritt mit einer Corvette an. Am Steuer wird Stefan Kießling sitzen. Der Juniorchef geht zusammen mit dem Hessen Sascha Bert auf die Punktejagd.
ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk betrachtet sorgsam die Entwicklung der GT-Masters: "Wir geben mit unserer neuen Serie sehr spektakulären und faszinierenden Fahrzeugen in Deutschland eine attraktive Bühne. Ich bin zuversichtlich, dass das ADAC GT Masters die Motorsportszene bereichert und eine entsprechend große Anhängerschaft finden wird." Jürgen Barth vom Veranstalter SRO: "Wir haben sehr gute Nachwuchsfahrer dabei und alte Hasen. Das ist genau das Konzept der Pro-AM-Meisterschaft, wie es in der FIA-GT3-Europameisterschaft funktioniert."
Die neue GT-Serie sieht pro Rennwochenende jeweils zwei Rennen über eine Stunde mit Fahrerwechsel vor. Pro Fahrzeug werden sich zwei Piloten das Cockpit teilen. Ein Lauf findet am Samstag, einer am Sonntag statt. Insgesamt stehen sechs Renn-Wochenenden auf dem Programm. Das Finale findet zusammen mit der DTM am 13./14. Oktober in Hockenheim statt.









