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Sachsenring: Woche der Entscheidung im GT Masters beginnt

11. September 2017 - 20:43 Uhr

Das GT Masters holt zum Schlusssspurt aus: Vier Rennen in etwas mehr als einer Woche - Jules Gounon kann am Sachsenring bereits vorzeitig Titel gewinnen

Jules Gounon
Jules Gounon hat mit seiner Corvette am Sachsenring den ersten Matchball
© ADAC Motorsport

(Motorsport-Total.com) - Ein packender Titelkampf zwischen Corvette, BMW und Audi und das Duell der DTM-Stars Lucas Auer und Jamie Green zum Auftakt der "Super-Woche" im GT Masters: Auf dem Sachsenring steht am Wochenende (15. bis 17. September) das vorletzte Rennwochenende auf dem Programm, bevor nur eine Woche später in (Hockenheim (22. bis 24. September) das Finale ausgetragen wird. Tabellenführer Jules Gounon (Callaway Competition) hat den ersten Matchball: Der Corvette-Pilot kann sich in Sachsen vorzeitig zum Champion küren. Seine Verfolger von BMW und Audi wollen den Titeldreikampf jedoch weiter spannend halten. Aber auch Mercedes-AMG und Porsche haben noch Außenseiterchancen.

Spannung verspricht auch das Duell der DTM-Stars Lucas Auer im Mercedes-AMG GT3 und Jamie Green (beide Mücke Motorsport) im Audi R8 LMS, die erstmals im GT Masters aufeinandertreffen. Die beiden Rennen werden am Samstag und am Sonntag (jeweils ab 13.00 Uhr) bei SPORT1 live und in voller Länge übertragen.

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Dder vorletzte Saisonlauf auf dem Sachsenring verspricht viel Spannung. Auer, der am vergangenen Wochenende auf dem Nürburgring in der DTM das Samstagsrennen gewann und dort derzeit Tabellenzweiter ist, und Green, 2017 schon zwei Mal in der Tourenwagen-Serie siegreich, treten im GT Masters beide für Mücke Motorsport an. Während Auer sich zum dritten Mal den Mercedes-AMG des Teams mit Sebastian Asch teilt, startet der Brite erstmals im GT Masters und pilotiert den Audi R8 mit der Startnummer 24.

"Ich freue mich auf das Wochenende und auf das Aufeinandertreffen mit meinem DTM-Rivalen Lucas Auer. Es wird jedoch etwas seltsam sein, für das gleiche Team zu starten - auch wenn wir weiterhin mit zwei verschiedenen Marken antreten. Natürlich möchte ich schneller sein als er. Ich starte das erste Mal auf dem Sachsenring. Ich habe sehr viel Gutes über die Strecke gehört. Jeder sagt, wie toll sie ist. Ich bin schon gespannt."

Titel-Topfavorit Jules Gounon reist dank zweier Saisonsiege und beeindruckender Konstanz - nur einmal ging er in den ersten zehn Rennen leer aus - mit einem Punktepolster von 38 Zählern nach Sachsen. Sollte er nach dem Rennwochenende mehr als 50 Punkte Vorsprung haben, ist ihm der Titel nicht mehr zu nehmen. Die Statistik spricht allerdings gegen eine Titelentscheidung in Sachsen: Im GT Masters fiel die Entscheidung bisher stets am Finalwochenende, in den vergangenen fünf Jahren sogar erst im Finalrennen.

"Ich liebe den Sachsenring", so Gounon. "Er hat viele schnelle Kurven, die unserer Corvette C7 liegen, und es geht ständig bergauf und bergab. 2016 haben wir dort ein Rennen gewonnen. Ich kann jedoch noch nicht einschätzen, ob wir in diesem Jahr auch so wettbewerbsfähig sind. Zuletzt auf dem Nürburgring hatten wir ein schwieriges Wochenende." Gounon teilt sich das Fahrzeug am Wochenende wieder mit dem Niederländer Renger van der Zande, mit dem er zusammen im Juli das Sonntagsrennen in Zandvoort gewonnen hat.

Erster Verfolger des Franzosen ist Philipp Eng (Schnitzer). Der Österreicher, der einen BMW M6 GT3 pilotiert und bereits vor sechs Wochen auf dem Nürburgring seinen Rückstand zu Gounon verkleinerte, ist optimistisch: "Der Sachsenring liegt unserem Auto. Ich hoffe, wir können das Potenzial nutzen und die Lücke zur Corvette weiter schließen, damit wir in der nächsten Woche in Hockenheim um den Titel kämpfen können." Wie schon zuvor in Zandvoort und auf dem Nürburgring teilt sich Eng den einzigen BMW im Starterfeld mit Nick Catsburg.

46 Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze haben die drittplatzierten Audi-Piloten Markus Pommer und Kelvin van der Linde. Auch das Duo, das auf dem Nürburgring den Premierensieg von Aust Motorsport einfuhr, will mit zwei guten Resultaten am Wochenende das Titelrennen bis zum Saisonfinale in Hockenheim offenhalten. Vor allem van der Linde hat gute Erinnerungen: Der Meister von 2014 feierte drei seiner vier Siege im GT Masters auf der Berg-und-Tal-Bahn bei Hohenstein-Ernstthal.

Ebenfalls schon auf dem Sachsenring triumphiert hat der in der Meisterschaft bestplatzierte Mercedes-AMG-Fahrer Sebastian Asch. 2016 gewann er das Rennen am Samstag. Auf dem Nürburgring holte der Tabellenfünfte zusammen mit Lucas Auer den ersten Saisonsieg für die "Sterne". "Ich habe immer gesagt, dass Aufgeben nicht mein Ding ist", so der Schwabe. "Ich habe 48 Punkte Rückstand. Es gibt noch vier Rennen und damit 100 Punkte zu holen. Und deshalb kämpfe ich, bis ich entweder zum dritten Mal Meister bin oder es keine Chance mehr gibt. Grundsätzlich sollte unser Mercedes-AMG GT3 am Sachsenring super funktionieren. Alle Vorzeichen passen also, wir müssen es jetzt nur noch umsetzen."

Auch die Fahrer auf den weiteren Tabellenpositionen - zu diesen zählen die bestplatzierten Porsche-Piloten Mathieu Jaminet und Michael Ammermüller (Team75 Bernhard) sowie die Vorjahreschampions und Audi-Piloten Connor De Phillippi und Christopher Mies (Land-Motorsport) - haben mathematisch noch Titelchancen. Doch mit mindestens 55 Punkten Rückstand müssen sie auf Patzer der vor ihnen platzierten Piloten hoffen. Für Spannung am Sachsenring ist also gesorgt, nicht zuletzt, da in den bisherigen Saisonrennen des GT Masters bereits 19 Piloten von acht Teams Siege eingefahren haben.

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