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Peter Mücke: Weitere VLN-GT3-Einsätze noch nicht sicher

01. September 2017 - 18:32 Uhr

Mücke legt keine Ziele für die VLN-Premiere seines Teams fest - Man wolle lernen, aber noch steht nicht fest, ob "nur" für GT4 oder auch für weitere GT3-Einsätze

Peter Mücke
Peter Mücke geht mit seinem Team bei VLN 6 mit einem GT3 an den Start
© ADAC Motorsport

(Motorsport-Total.com) - Die VLN-Langstreckenmeisterschaft wird an diesem Wochenende eine Nummer bunter: Mücke Motorsport schickt seinen Pink-Panther-Mercedes-AMG GT3 mit Edoardo Mortara und Christian Hohenadel auf die Nürburgring-Nordschleife. Der Einsatz erfolgt auf Pirelli-Reifen, womit die GT3-Spitzengruppe um einen Hersteller reicher geworden ist. Dem Team geht es in erster Linie ums Lernen. Natürlich nicht ohne Hintergedanken für 2018, doch noch steht nicht fest, ob es dann regelmäßige GT3-Einsätze in der "Grünen Hölle" geben wird.

"Das lässt sich im Vorfeld so nicht sagen", antwortet Teamchef Peter Mücke bei 'vln.de' auf die Frage, ob der VLN-Start eine einmalige Sache bleiben wird. "Dazu gehören viele Dinge. Es geht zum Beispiel um Finanzierungen und die entsprechende Zeit, die man haben muss, um das Ganze zu machen. Im Moment sehen wir den Start ganz klar als Test- und Entwicklungsmöglichkeit, ohne jegliche Ambitionen. Es geht nicht darum, zu gewinnen oder vorne mit dabei zu sein. Wir wollen lernen. Das ist das Hauptziel." Der Rest werde sich dann zeigen. Bisher ist bekannt, dass Mücke für 2018 ein GT4-Engagement anstrebt, das auch die Nürburgring-Nordschleife beinhalten soll.

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Mücke setzt den Mercedes-AMG GT3 nebst zweier Audi R8 LMS im GT Masters ein und ist seit langer Zeit eine der ersten Adressen im Nachwuchs-Formelsport. Bis 2016 brachte das Team zwei Mercedes in der DTM an den Start, bevor Mücke der Fahrzeugreduktion zum Opfer fiel. Nun sucht die Mannschaft nach weiteren Beschäftigungsfeldern im GT3-Bereich. (Vorschau auf den sechsten VLN-Lauf 2017)

Peter Mücke, der auch mit 71 Jahren öfters noch am Steuer historischer Rennwagen sitzt, hat trotz 40 Jahren Motorsporterfahrung noch immer enormen Respekt vor der Mutter aller Rennstrecken: "Die Nordschleife lässt sich mit nichts vergleichen. Die Herausforderungen und die Bedingungen auf der Strecke sind so viel anders. Da kannst Du nicht sagen, ich habe 20 Jahre Erfahrungen im Motorsport, ich weiß, wie es geht. Lernen kannst Du nur direkt auf der Nordschleife. Dementsprechend muss man da halt hin, es selber machen und ausprobieren."

In der GT4-Kategorie hofft Mücke, den Erfolg als Nachwuchs-Rennstalls für junge Fahrer aus dem Formelsport zu duplizieren, wie der mehrfache Autocross-Meister erklärt: " Die GT4-Klasse passt perfekt ins Portfolio unseres Teams und bietet uns die willkommene Möglichkeit, junge Piloten an das GT3-Segment heranzuführen. Insbesondere auf der Nürburgring-Nordschleife sind viele nicht professionelle Fahrer unterwegs. Für die ist ein GT4-Fahrzeug eine machbare, finanzielle Größenordnung, um im GT-Sport in der 'Grünen Hölle' unterwegs zu sein. Das spielte im Hintergrund bei unseren Überlegungen natürlich auch eine Rolle."

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