ANZEIGE 
Motorrad Grand Prix 2018 Kalender mit Valentino Rossi VR46, Marc Marquez MM93, MotoGP Grid Girls / Monster Girls oder MotoGP 2017-Fotos hier bestellen!
Aktuelle Bildergalerien
 
ANZEIGE
 
 
Motorsport-Marktplatz
Latemodel for sale
€16.000,00
Latemodel for sale - Biete ein Lefthander Latemodel zum Verkauf, Motor neu revidiert, viele Neuteile, 2 Satz Räder, [...]
 
ANZEIGE
 
 
Apps zu Formel 1, MotoGP, DTM und Co. für Android, iOS und Windows Phone
Facebook
Google+

Blancpain-Saisonfinale mit 51 Fahrzeugen

18. September 2013 - 14:01 Uhr

In zwei von drei Klassen werden beim Saisonfinale der Blancpain-Endurance-Series, dem Blancpain1000 auf dem Nürburgring, die neuen Champions ermittelt

Blancpain-Endurance-Series auf dem Nürburgring 2012
2012 war der "Ring"-Kampf der Blancpain-Fahrzeuge ein echter Leckerbissen
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Blancpain1000 - unter diesem Titel geht am Wochenende auf dem Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings die Saison 2013 der Blancpain-Endurance-Series zu Ende. Insgesamt 51 Fahrzeuge sind gemeldet. 19 davon treten in der Top-Klasse Pro-Cup an. In dieser werden genau wie im Pro-Am-Cup (20 Fahrzeuge gemeldet) noch die Champions gesucht. Einzig in der Gentlemen-Trophy (zwölf Fahrzeuge gemeldet) ist schon vor dem Saisonfinale alles klar: Den Ferrari-Piloten Jean-Luc Blanchemain, Jean-Luc Beaubelique und Patrice Goueslard ist der Titel nicht mehr zu nehmen.

Da angesichts der Renndistanz von 1.000 Kilometern oder maximal sechs Stunden stolze 33 Punkte für den Sieg vergeben werden, darf sich im Pro-Cup eine ganze Reihe von Fahrern noch Hoffnungen auf den Titel machen. Auf dem Papier mit den besten Aussichten, weil mit 50 Punkten aktuell die Tabellenführer, starten die Kessel-Ferrari-Piloten Cesar Ramos, Davide Rigon und Daniele Zampieri ins große Saisonfinale.

ANZEIGE

Dem Kessel-Ferrari-Trio im Nacken sitzen mit nur zwei Punkten Rückstand Christopher Mies und Frank Stippler, die am Nürburgring im Cockpit ihres WRT-Audi von Rene Rast unterstützt werden. Im Gegenzug teilt sich Edward Sandström, der mit 19 Punkten Rückstand auf die Tabellenführer ebenfalls noch Titelchancen besitzt, das Cockpit des zweiten von insgesamt drei WRT-Audis mit Stephane Ortelli und Laurens Vanthoor.

Nachbesserung bei der Balance of Performance

Für alle Audi-Piloten gilt: Sie profitieren am "Ring" von einer Nachbesserung in der Balance of Performance. So wird den R8 LMS ein fünf Millimeter größerer Air-Restrictor als bisher zugestanden. Auch beim Mindestgewicht wurde nachgebessert. "Ich weiß nicht genau, wie viel uns das bringen wird. Wir haben aber das Gefühl, dass wir nun in der Lage sein werden, mit unseren Gegnern zu kämpfen. Glücklicherweise befinden wir uns nach wie vor im Titelrennen", sagt Audi-Teammanager Vincent Vosse.

Punktgleich mit dem WRT-Audi-Duo Mies/Stippler geht HTP-Mercedes-Youngster Maximilian Buhk ins letzte Rennen der Saison. Der 20-Jährige kann auch am "Ring" auf die Erfahrung seiner Teamkollegen Bernd Schneider und Maximilian Götz zählen. Am letzten Juli-Wochenende fuhr dieses Trio am Steuer des Mercedes SLS zum prestigeträchtigen Sieg bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps. "Meine beiden 'Maxis' und Bernd bilden ein perfektes Team. Es wird ein aufregendes Wochenende", gibt sich HTP-Teammanager Norbert Brückner erwartungsfroh.

Mit drei Punkten Rückstand auf die Tabellenführer geht das BMW-Trio Bas Leinders, Maxime Martin, Yelmer Buurman von Marc VDS ins Blancpain1000. Die Titelchancen des belgisch/niederländischen Gespanns sind somit ebenfalls absolut intakt. Nur noch theoretischer Natur sind hingegen die Titelchancen der JRM-Nissan-Piloten Steven Kane und Peter Dumbreck, die einen Rückstand von 23 Punkten aufweisen und am Nürburgring von Kazuki Hoshino unterstützt werden. Im Kampf um den Titel in der Teamwertung hat Marc VDS (66 Punkte) gegenüber WRT (58), Kessel (53) und HTP (49) die Nase vorn.

Ohne Chancen auf den Titel, dafür aber mit großen Ambitionen, den Vorjahressieg am "Ring" zu wiederholen, nimmt Prospeed-Porsche das Blancpain1000 unter die Räder. Das Cockpit des 997 teilen sich Marc Hennerici, Xavier Maassen und Maxime Soulet. Im Black-Falcon-Mercedes, der im Herzschlagfinale vor zwölf Monaten knapp unterlag, sitzen diesmal Hubert Haupt, Luca Ludwig und Andreas Simonsen. Aus Markensicht treten im Kampf um den Rennsieg neben den bereits genannten Ferrari, Audi, Mercedes, BMW, Nissan und Porsche auch McLaren und Jaguar mit zwei beziehungsweise einem Fahrzeug an.

Pro-Am-Titelduell zwischen Nissan und Ferrari

Ähnlich spannend wie im Pro-Cup geht es im Pro-Am-Cup zu. In der Fahrerwertung startet Nissan-Pilot Lucas Ordonez (61 Punkte) mit den besten Aussichten. Der Spanier teilt sich das Cockpit des von RJN eingesetzten GT-R mit den Fahrern der Bronze-Kategorie Peter Pyzera und Wolfgang Reip. Mit zehn Punkten Rückstand auf Ordonez tritt dessen Nissan-Markenkollege Alex Buncombe an. Der Brite wird im Cockpit des zweiten GT-R durch die Bronze-Fahrer Jann Mardenborough und Mark Shulzhitskiy unterstützt.

Darüber hinaus machen sich die beiden AF-Corse-Ferrari-Piloten Niek Hommerson und Louis Machiels (elf Punkte Rückstand auf Tabellenführer Ordonez) Hoffnungen auf den Pro-Am-Titel. Sie erhalten im Cockpit ihres 458 Italia Gesellschaft in Person des Profis Fabio Babini, der Andrea Bertolini ersetzt. In der Teamwertung sind es ebenfalls das RJN-Team von Nissan und die AF-Corse-Mannschaft von Ferrari, die um den Titel kämpfen.

An kurzentschlossene GT3-Fans, die einen Wochenendbesuch am Nürburgring planen, sei erinnert: Am Freitag (Testsession für Piloten der Bronze-Kategorie) ist der Eintritt rund um die Strecke frei. Tickets für Samstag (Freies Training, Pre-Qualifying und Qualifying) sowie Sonntag (Blancpain1000 über 1.000 Kilometer oder sechs Stunden) können hier bezogen werden.

Artikeloptionen
Artikel bewerten