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FIA GT-Serie: Volles Starterfeld zum Auftakt

27. März 2013 - 15:36 Uhr

26 Autos von acht Herstellern und ein neunmaliger Weltmeister: Am kommenden Wochenende startet die FIA GT-Serie in Nogaro in die Saison 2013

Sebastien Loeb
Rallye-Weltmeister Sebastien Loeb tritt mit McLaren in der GT-Serie an
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Die GT1-Weltmeisterschaft ist tot, es lebe die FIA GT-Serie! Wieder einmal hat es "Tausendsassa" Stephane Ratel geschafft und die Gelegenheit einer Krise erfolgreich genutzt. Nachdem die GT1-WM, die im vergangenen Jahr schon mit GT3-Fahrzeugen ausgefahren wurde, sang und klanglos untergegangen war, präsentiert der umtriebige Franzose mit der GT-Serie nun ein Nachfolgeprodukt für Sprintrennen mit GT3-Fahrzeugen. Zwar werden bei der neuen Serie keine Weltmeistertitel mehr vergeben, doch das tat der Attraktivität keinen Abbruch. Im Gegenteil.

Während die GT1-WM 2012 mit Mini-Starterfeldern von teilweise nur 13 Autos dahinsiechte, wird die Boxengasse am kommenden Wochenende beim Saisonauftakt im französischen Nogaro gut gefüllt sein. 26 Fahrzeuge von acht verschiedenen Herstellern wurden von 16 Teams gemeldet. Und beim zweiten Saisonlauf in Zolder, der drei Wochen später stattfindet, sollen es noch mehr werden. Auf das Fahrerfeld kann sich sehen lassen und weißt neben vielen erstklassigen GT-Piloten auch einige bekannte Namen aus anderen Rennserien auf.

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Ein besonderer Coup gelang dabei dem deutschen Seyfahrt-Team, das den ehemaligen Formel-1-Piloten Karun Chandhok verpflichten konnte. Der Inder wird gemeinsam mit Jan Seyfahrt einen Mercedes SLS AMG GT3 steuern. Eine rein deutschsprachige Kombination bildet Grasser, die für die beiden Österreicher Hari Proczyk und Dominik Baumann, die im vergangenen Jahr schon gemeinsam im GT-Masters antraten, einen Lamborghini Gallardo LP660+ einsetzen. Auch Phoenix (mit Audi) tritt in diesem Jahr in der GT-Serie an, Dörr hat zwei McLaren MP4-12C GT3 gemeldet. Ferrari-Speerspitze wird das AF Corse-Team sein.

Bekannte Teams und neue Stars

Hinzu kommen einige bekannte Teams aus der letztjährigen GT1-WM. Allen voran das Vita4-one-Team von Michael Bartels, das in Nogaro einen BMW Z4 GT3 mit den Fahrern Frank Kechele und Greg Fanchini an den Start bringen wird. Eine bekannte Größe ist auch das belgische Team WRT, das wie gewohnt auf Audi-Power setzt. Stephane Ortelli und Laurens Vanthoor sowie Rene Rast und Nikolaus Meyer-Melnhof werden sich je einen Audi R8 LMS teilen. Als Nachrücker für die in die Tourenwagen-Weltmeisterschaft abgewanderte Münnich-Truppe bringt H.T.P. (vormals Heico) gleich drei Mercedes SLS an den Start.

Auch die GT-Akademie von Nissan ist in der GT-Serie mit zwei GT-R GT3 vertreten, die vom britischen RJN-Team eingesetzt werden. Ein Auto teilen sich Mark Shulzhitskiy und Wolfgang Reip, die 2012 die russische bzw. europäische Wertung des Nachwuchsprogramms gewonnen hatten. Den zweiten Nissan fahren Alex Buncombe und Lucas Ordonez, der 2008 erster Sieger der GT-Akademie war. "Unsere neuen Absolventen sind sehr beeindruckend, daher liegt bestimmt eine fantastische Saison vor uns", ist sich Buncombe sicher.

Unumstrittener Star des Starterfeldes ist jedoch Sebastien Loeb. Der neunmalige Rallye-Weltmeister setzt nach seinem Teil-Rückzug vom Rallyesport in dieser Saison mit seinem eigenen Team zwei McLaren MP4-12C GT3 in der GT-Serie ein. Loeb teilt sich das Auto mit McLaren-Entwicklungsfahrer Alvaro Parente, die Startnummer 10 teilen sich Andreas Zuber und Mike Parisy. "Ich habe mich für die GT-Serie entscheiden, weil es eine professionelle Meisterschaft ist", sagt Loeb.

Loeb setzt auf die GT-Serie

"Man muss keinen Amateur auf dem Auto haben, und für mich war es wichtig, mir das Auto mit einem Profi-Rennfahrer zu teilen, mit dem ich einige Dinge vergleichen kann", sagt der Franzose vor seiner erste Saison auf der Rundstrecke. "Außerdem ist es eine interessante Meisterschaft, wir werden sicherlich einige gute Zweikämpfe erleben."

Zum Sportlichen: Nach je zwei Mal 60 Minuten Freien Training findet in der Regel am Samstag das Qualifying statt, welches in drei Abschnitte unterteilt ist. In den ersten 15 Minuten gehen die als erster Fahrer auf dem jeweiligen Auto genannten Piloten auf die Strecke, nach sieben Minuten Pause fahren ebenfalls 15 Minuten lang die jeweils zweiten Fahrer. Anschließend gehen die zehn schnellsten Autos in umgekehrter Reihenfolge in der Superpole, einem Einzelzeitfahren auf die Strecke.

Zwei Runden hat dabei jeder Fahrer, um eine Zeit zu setzen, die dann über die Startreihenfolge des Qualifying-Rennens entscheidet. Die beiden Fahrer und das Team, welches die Pole-Position erzielt, erhalten zudem einen Meisterschaftspunkt. Die übrigen Fahrzeuge nehmen ihrer Startpositionen anhand der Zeiten aus Q1 und Q2 ein. Das Qualifying-Rennen entscheidet dann über die Startreihenfolge im Hauptrennen. Die ersten sechs Teilnehmer erhalten 8, 6, 4, 3, 2 bzw. einen Meisterschaftspunkt.

TV-Übertragungen bei RTL

Im Hauptrennen werden die Punkte dann für die ersten zehn nach dem Schema der Formel 1 (25-18-15-12-10-8-6-4-2-1) vergeben. Sowohl Haupt- als auch Qualifying-Rennen führen über eine Distanz von einer Stunde. Zwischen Rennminute 25 und 35 ist ein Pflichtboxenstopp vorgeschrieben, bei dem der Fahrer und alle vier Reifen gewechselt werden müssen. Eine minimale Boxenstoppzeit wie im GT-Masters gibt es in der GT-Serie nicht.

"Wir haben nun eine exzellente Basis, auf der wir eine stabile GT-Serie aufbauen können."
Stephane Ratel

"Die SRO ist glücklich darüber, dass wir unsere Zusage erfüllen konnten und den Teams und Fahrern eine starke internationale Sprint-Serie für GT-Fahrzeuge bieten können", sagt Ratel. "Damit haben wir eine zweite Plattform, die perfekt in die sehr erfolgreiche Blancpain-Endurance-Series (BES) integriert ist." Durch die Abstimmung der Rennkalender beider Serien soll den Teams und Fahrern eine Teilnahme sowohl an den Sprintrennen der GT-Serie als auch den Langstreckenrennen der BES ermöglicht werden.

"Wir haben nun eine exzellente Basis, auf der wir eine stabile GT-Serie aufbauen können, die viele Jahre erfolgreich bestehen kann", so Ratel. "Die GT-Serie konzentriert sich auf Veranstaltungen, bei denen wir unsere Fähigkeiten größeren Zuschauermassen zeigen können sowie auf erweiterte TV-Übertragungen." In Deutschland überträgt RTL die GT-Serie. Zum Auftakt wird das Hauptrennen am kommenden Montag ab 14 Uhr live aus Nogaro auf RTL Nitro gezeigt.

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