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RoC künftig im Londoner Olympiastadion?

17. Dezember 2012 - 14:27 Uhr

Fredrik Johnsson sieht das Race of Champions auch in Zukunft als Welttournee ohne festen Austragungsort - Asien und die britische Hauptstadt im Fokus

Olympiastadion in London-Stratford
Wird das RoC künftig im Stratford Stadium von London ausgetragen?
© Matt Deegan

(Motorsport-Total.com) - Am vergangenen Wochenende gastierte das Race of Champions (RoC) erstmals in Bangkok. Als dauerhafte neue Heimat für das alljährliche Show-Event internationaler Motorsportgrößen will Organisator Fredrik Johnsson das Rajamangala-Stadion in der thailändischen Hauptstadt aber nicht verstanden wissen. Vielmehr könnte das RoC in naher Zukunft einen weiteren neuen - es wäre der insgesamt elfte - Austragungsort bekommen.

"Auch wenn unsere Büros in Europa angesiedelt sind, wollen wir ein weltweites Event darstellen", wird Johnsson von 'Autosport' zitiert. "Ich gehe davon aus, dass wir auch in Zukunft an interessanten Orten rund um die Welt gastieren werden. Solange uns die besten Fahrer der Welt folgen, stehen uns weitere Abenteuer bevor."

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Neben weiteren Austragungsorten im asiatischen Raum, der laut Johnsson "ein extrem interessanter Markt ist, wo der Motorsport gerade größer und größer wird", werden auch dem Londoner Olympiastadion Chancen eingeräumt. In den Jahren 2007 und 2008 wurde das RoC zweimal im altehrwürdigen Wembley-Stadion ausgetragen. Mattias Ekström und Sebastien Loeb ließen sich in diesen beiden Jahren als Sieger feiern.

In Zukunft könnte das Stratford Stadium, welches in diesem Jahr die Olympischen Sommerspiele beherbergte, neue Anlaufstelle für das Kräftemessen auf vier Rädern werden. "Das ist ein großartiges Stadion und erste Gespräche haben bereits stattgefunden", offenbart Johnsson und fügt hinzu: "Ich weiß, dass sie bezüglich des Olympischen Parks derzeit andere Prioritäten haben, aber dieses Thema ist ganz sicher eines, welchem wir offen gegenüberstehen. Warum auch nicht?"

Der Vorschlag eines Formel-1-Rennens im Olympischen Park von London wurde erst vor wenigen Wochen abgeschmettert.

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