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Macao: Mortara ringt di Grassi nieder

18. November 2012 - 04:32 Uhr

Edoardo Mortara hat das GT-Rennen von Macao gewonnen, indem er Lucas di Grassi überholte - Nachträglich Frühstart-Strafe gegen di Grassi

Edoardo Mortara
Edoardo Mortara holte sich in Macao wie schon im Vorjahr den GT-Sieg
© DTM/ITR e.V.

(Motorsport-Total.com) - "Mister Macao" hat wieder zugeschlagen: Edoardo Mortara (Audi) hat im vierten Jahr in Folge ein Rennen auf dem Guia Circuit von Macao gewonnen. Wie schon 2011, so triumphierte der Formel-3-Sieger von 2009 und 2010 auch 2012 - zum zweiten Mal im GT-Cup, den er für Audi im R8 bestritt. Seinen einzigen Konkurrenten um den Sieg, Lucas di Grassi (Ferrari), rang er spektakulär nieder.

Di Grassi hatte zunächst den Start für sich entschieden und war auf den ersten Metern regelrecht in Führung gestürmt. Wohl auch aufgrund der Michelin-Reifen an seinem Ferrari, die den Yokohama-Pneus von Mortaras Audi anfangs überlegen schienen. Mortara kam aber immer besser in Fahrt und schloss in Runde drei wieder auf. Und dann kam es zu einem herausragenden Duell vor Lisboa.

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Mortara fuhr in Runde vier im Windschatten von di Grassi, als er vor der langsamen Rechtskurve plötzlich ein Manöver setzte und innen neben seinen überraschten Gegner zog. Sauber und fair - Mortara rang di Grassi nieder. Doch wenig später krachte es in der Zielkurve und die Rennleitung schickte das Safety-Car auf die Strecke. Erst in Runde neun waren die Aufräumarbeiten beendet.

Beim Zielsprint ab Runde zehn schien di Grassi zunächst erneut besser in Fahrt zu kommen. Er hing Mortara sofort im Getriebe, doch weil dieser vor der schnellen Mandarin-Kurve bereits seine Innenseite abdeckte, hatte di Grassi in der Lisboa-Kurve keine Chance, einen Angriff zu wagen. Und dann brauchte Mortara seinen ersten Platz in den restlichen zwei Runden nur noch ins Ziel fahren.

Kaum über die Linie folgte der Rückschlag für di Grassi: Die Rennleitung bestrafte ihn aufgrund eines Frühstarts mit 60 Sekunden. Der zweite Platz war futsch - und Alexandre Imperatori (Porsche) und Daniel Watts (McLaren) rückten nach. Di Grassi, genau wie Mortara ein ehemaliger Formel-3-Sieger in Macao (2005), wurde abschließend als 17. unter 29 gestarteten GT-Fahrzeugen gewertet.

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