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Detailanpassungen am GT-Masters-Reglement

29. November 2012 - 22:42 Uhr

Das GT-Masters 2013 wirft seine Schatten voraus: Verfeinertes Rechenmodell für Fahrzeugeinstufung - Optimierungen bei Fahrereinstufung und Handicap-Gewichten

Die GT-Masters-Saison 2013 verspricht schon jetzt Spannung pur
© ADAC GT Masters

(Motorsport-Total.com) - Der ADAC stellt die Weichen für noch mehr Spannung in der GT-Masters-Saison 2013. Optimierungen im Reglement für die kommende Saison versprechen eine noch höhere Leistungsdichte in der "Liga der Supersportwagen". Änderungen gibt es bei der als "Balance of Performance" (BoP) bezeichneten Fahrzeugeinstufung, welche die Chancengleichheit der unterschiedlichen Fahrzeugkonzepte sicherstellt. Auch bei der Fahrereinstufung sowie in der zukünftig Gentlemen-Wertung genannten, bisherigen Amateurwertung wird es Anpassungen geben.

Als Grundlage für die Fahrzeugeinstufung dient auch 2013 die vom Automobilverband FIA ermittelte Basiseinstufung für alle Sportwagen nach GT3-Reglement. Die Grundeinstufung wird von der FIA vor Saisonbeginn durch Messungen von Motorleistung und Abtrieb ermittelt. Die Fahrzeugeinstufung für das GT-Masters erfolgt dann anhand dieser Daten durch ein eigens angepasstes neues Rechenmodell, in dem GT-Masters-spezifische Parameter wie Reifen ergänzt werden. Für die Fahrzeugeinstufung zeichnet auch in der Saison 2013 allein der Deutsche Motor Sport Bund (DMSB) verantwortlich.

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Geändert werden in der kommenden Saison zudem die Fahrereinstufungen und Handicap-Gewichte. Die Fahrer werden weiterhin gemäß ihren bisherigen motorsportlichen Erfolgen durch den Automobilweltverband FIA in die Kategorien Platin, Gold, Silber und Bronze eingestuft. Nach diesem Modell richtet sich auch die Fahrereinstufung im GT-Masters, doch gibt es dort zukünftig nur noch drei Kategorien: "Professionals" (entspricht FIA-Einstufung Platin und Gold), "Semi-Professionals" (entspricht FIA-Silber) und "Gentlemen" (entspricht FIA-Bronze).

"Bei den Fahrern der Kategorien Platin und Gold handelt sich es sich in beiden Fällen um Vollprofis und die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass es in einem GT3-Sportwagen zwischen den beiden Kategorien in den seltensten Fällen große Unterschiede gibt", erklärt Lars Soutschka, seines Zeichens Leiter Motorsport beim ADAC. "Platin-Fahrer wie die ehemaligen Formel-1-Piloten Heinz-Harald Frentzen oder Karl Wendlinger hatten durch die bisherige Regelung ein zu großes Handicap, waren damit aus sportlicher Sicht oft benachteiligt. Die neue Regelung ist sportlich gerechter, ohne den Geist des ADAC GT Masters zu gefährden."

Gemäß ihrer Fahrereinstufungen werden die Fahrerpaarungen auch weiterhin im Sinne der sportlichen Fairness mit Handicap-Gewichten belegt. Zwei "Professionals" auf einem Auto erhalten 40 Kilogramm Handicap-Gewicht (bisher 60 Kilogramm). Eine Abstufung der Handicap-Gewichte sorgt bei Fahrern der Klassen "Semi-Professionals" und "Gentlemen" aber weiterhin für einen Gewichtsvorteil von bis zu 40 Kilogramm.

Mit einem neuen Namen geht in der Saison 2013 auch die bisherige Amateurwertung des GT-Masters an den Start. Alle Fahrer der Fahrerkategorie Bronze treten zukünftig in der Gentleman-Wertung gegeneinander an, die mit insgesamt 75.000 Euro Preisgeld dotiert ist. Teilen sich zwei Bronze-Fahrer ein Fahrzeug, multiplizieren sich deren Punkte um den Faktor 1,5. Auf dem Siegerpodest der Gentleman-Wertung wird 2013 neben dem Gentlemen-Fahrer auch sein höher eingestufter Teamkollege geehrt.

"Die Optimierungen im Reglement sorgen 2013 für einen faireren Wettbewerb und noch spannenderen Motorsport", ist sich Soutschka sicher. "Die Fans an den Rennstrecken und vor dem TV zu Hause dürfen sich schon jetzt auf eine tolle Saison freuen. Alle Rennen werden auch 2013 wieder im TV zu sehen sein. Die Live-Übertragung des ADAC GT Masters seit 2010 ist ein wichtiger und elementarer Baustein der hervorragenden Entwicklung der Serie. An dieser Entwicklung möchten wir auch 2013 festhalten."

Das GT-Masters geht in der Saison 2013 wieder bei acht Veranstaltungen mit 16 Rennen an den Start. Erstmals startet die "Liga der Supersportwagen" im kommenden Jahr auf der Grand-Prix-Strecke im belgischen Spa-Francorchamps und auf dem Slovakiaring in der Slowakei. Der Saisonstart für die insgesamt siebte Saison findet vom 26. bis 28. April in der Motorsport Arena Oschersleben statt.

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