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Rowe: Die Dunlop-Reifen als Trumpf?

11. Mai 2012 - 14:55 Uhr

Spezielle Reifen für Rowe: Das AMG-Team genießt im Vergleich zur Konkurrenz einige Vorteile - Nach dem VLN-Crash musste ein Auto neu aufgebaut werden

Klaus Graf, Jan Seyffarth
Klaus Graf, Jan Seyffarth, Thomas Jäger und Alexander Roloff im AMG SLS
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Der Countdown für das härteste Rennen der Welt läuft: das 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife. Bei dem Motorsport-Marathon am Himmelfahrtswochenende geht das Team Rowe mit zwei Dunlop-bereiften Mercedes-Benz SLS AMG GT3 an den Start. Die im vergangenen Jahr neu gegründete Mannschaft hat sich auf den Langstreckenklassiker sehr lange und äußerst intensiv vorbereitet. So wurden im Vorfeld auch mit Dunlop einige Sondertests absolviert.

"Wir sind absolut happy mit der Entwicklungsarbeit mit Dunlop und der Performance der Reifen", sagt Teamchef Hans-Peter Naundorf. "Denn Reifenpartner Dunlop kann für jede nur erdenkliche Situation am Ring einen geeigneten Reifen zur Verfügung stellen." Dunlop ist Technik-Partner der AMG Kundensport-Abteilung. "Dunlop ist seit Beginn der Entwicklungsarbeiten des neuen SLS AMG GT3 mit an Bord und ist als erster Reifenhersteller technischer Partner der AMG-Kundensport-Abteilung", sagt Dunlop-Kundensport-Manager Alexander Kühn.

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"Die beiden Flügeltürer von Rowe werden von uns mit exklusiv hergestellten Reifen ausgerüstet. Für den speziellen Mix harter Anforderungen in der 'Grünen Hölle' entwickelt Dunlop stetig neue Technologien und Materialien, um das Gripniveau immer weiter zu erhöhen und gleichzeitig den Schutz vor potenziellen Reifenbeschädigungen zu verbessern", erklärt Kühn vor dem wichtigen Rennen in der Eifel. Das Ziel ist ein Podestplatz.

"Wir haben in der Vorbereitung verschiedene Reifenspezifikationen ausprobiert und getestet, so dass wir gut aussortiert in die 24 Stunden gehen", sagt Thomas Jäger, der als Testfahrer bei der Entwicklung der Rennversion des SLS AMG beteiligt war. "Wenn wir ein fehlerfreies Rennen ohne Zwischenfälle absolvieren, ist sicherlich ein Platz auf dem Podium drin. Ich freue mich auf das Mega-Event mit seiner unbeschreiblichen Atmosphäre."

Ex-DTM-Pilot Jäger wird sich die Cockpitarbeit im Rowe-Flügeltürer mit der Startnummer 22 mit Klaus Graf, Alexander Roloff und Jan Seyffahrt teilen. Das Schwesterfahrzeug pilotieren Michael Zehe, Marko Hartung, Roland Rehfeld und Mark Bullitt. Die spektakulären Mercedes-Benz SLS AMG GT3 wecken entlang der längsten Rennstrecke der Welt besonderes Interesse. "Beim 24-Stunden-Rennen 2011 hatte ich das Vergnügen, den Start zu fahren und durfte den extrem großen Zuspruch für den damals neuen Flügeltürer in der Einführungsrunde erleben", erinnert sich Roland Rehfeld.

"Diese Eindrücke, wenn Dir die Fans mit den Händen aufs Autodach klopfen, sind einzigartig - das sind unvergessliche Momente", so der Pilot aus Blankenfelde. Auch beim letzten VLN-Lauf vor dem 24-Stunden-Rennen sorgte der Rowe-Flügeltürer für Furore: mit Startplatz drei, der Führung zu Beginn des Rennens und Rundenzeiten unterhalb der 8:15er Marke. Allerdings gab es auch einen Wermutstropfen.

Ein Rennunfall bereits nach sieben Runden bedeutete das vorzeitige Aus für das Top-Auto - und jede Menge Arbeit für das Team. "Das Fahrzeug war so stark beschädigt, dass es nicht mehr repariert werden konnte. Wir haben ein neues Auto komplett neu aufbauen müssen", sagt Teamchef Naundorf. In diesen Tagen ist das Team mit den finalen Vorbereitungsarbeiten vor allem am zweiten AMG-Mercedes beschäftigt. Der Countdown für das 24h-Rennen läuft.

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