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P4/5 Competizione in Zukunft in Le Mans?

27. Mai 2012 - 09:54 Uhr

Der P4/5 Competizione erinnert mehr an einen Prototypen als an ein GT-Auto: James Glickenhaus erteilt einer Le-Mans-Teilnahme in Zukunft keine Absage

Manuel Lauck, Fabrizio Giovanardi, Nicola Larini
Der P4/5 Competizione beeindruckte auch durch seinen Sound
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Beim 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring Nordschleife zählte der P4/5 Competizione zu den aufregendsten Fahrzeugen im großen Teilnehmerfeld. Der Bolide war als Prototyp gemeldet und kam nach der Hatz zweimal rund um die Uhr als Zwölfter ins Ziel. Auf den siegreichen Audi fehlten Nicola Larini, Fabrizio Giovanardi und Manuel Lauck acht Runden.

Klarerweise hat der P4/5 auch die Klasse E1-XP gewonnen. Nach dem Debüt im Vorjahr wurde der Wagen in den vergangenen zwölf Monaten im Detail verbessert. Die größte Neuerung betraf das Energierückgewinnungssystem KERS, das gemeinsam mit Magneti Marelli entwickelt worden war und zum ersten Mal auf der Nordsachleife zum Einsatz kam.

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Außerdem gab es die Haiflosse, wie sie bei den Le-Mans-Prototypen ab diesem Jahr vorgeschrieben ist. Das Auto ist generell mehr mit einem Prototypen als mit den GT3-Autos, die die Topklasse auf der Nordschleife bildeten, zu vergleichen. Der V8-Motor des P4/5 ferfügt über vier Liter Hubraum und generiert 563 PS.

"Trotzdem waren wir um 15 Sekunden langsamer als die GT3-Autos, denn es fehlt uns an Kraft", wird Teambesitzer James Glickenhaus von 'endurance-info.com' zitiert. "Hätten wir mehr Power, dann wären wir weiter vorne. Das Potenzial ist vorhanden. Wir werden es im nächsten Jahr sehen, denn wir sind nicht nur kurzfristig hier."

Mit dem Competizione, der auf einem Ferrari basiert, hat sich Multimillionär Glickenhaus einen Traum erfüllt. Unterstützung aus Maranello erhält er jedoch nicht. Bislang war der Wagen nur bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring sowie der VLN im Einsatz. Es stellt sich die Frage, ob der P4/5 in Zukunft auch in Le Mans an den Start gehen könnte. Aufgrund des Reglements gibt es derzeit aber keine Klasse für den Wagen. "Es stimmt, dass das Auto mehr ein Prototyp als ein GT ist", sagt Glickenhaus.

"Es ist auch klar, dass er seinen Platz in der Startaufstellung in einer neuen Klasse für neue Technologien verdient hätte. Die Antwort ist aber gleich. Man müsste dafür tief in die Taschen greifen, aber nichts ist unmöglich", erteilt Glickenhaus einem Le-Mans-Start in Zukunft keine Absage...

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