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"Grüne Hölle": Schubert für 24-Stunden-Rennen gerüstet

16. Mai 2012 - 16:01 Uhr

Schubert greift mit hochkarätiger Fahrerbesetzung am Steuer seiner beiden BMW Z4 GT3 nach dem Sieg beim 24-Stunden-Klassiker auf der Nordschleife

Die beiden BMW des Schubert-Teams beim VLN-Lauf auf der Nordschleife
Das Schubert-Team schickt zwei BMW Z4 GT3 auf die Nordschleife
© Schubert

(Motorsport-Total.com) - Bestmöglich vorbereitet in den längsten Tag im deutschen Motorsport: Das BMW-Team Schubert startet mit einem hochkarätigen Fahrerkader und zwei sorgfältig vorbereiteten BMW Z4 GT3 in das 24-Stunden-Rennen auf der legendären Nürburgring-Nordschleife. Beides sind beste Voraussetzungen für eine fahrerische wie technische Herausforderung im XXL-Format.

Bei keinem anderen Rennen rund um den Globus treten mehr siegfähige Fahrzeuge unterschiedlicher Fabrikate an - und das auf einer so extrem anspruchsvollen Rennstrecke. Was die rund zwei Dutzend Siegkandidaten trotz unterschiedlicher Fahrzeugkonzepte eint, ist Gegner Nummer eins: Das Rennen selbst. Und das ist typisch Nordschleife: 24 unerbittliche Stunden über Sprungkuppen wie den Streckenabschnitten "Flugplatz" oder "Pflanzgarten", extrem überhöhten Kurven wie das berüchtigte "Karussell" sowie das endlos scheinende Vollgas-Teilstück "Döttinger Höhe" - ein Parforceritt rund um die Uhr bei meist unberechenbarem Wetter und mit zig Überrundungsmanövern pro 25,378 Kilometer langer Runde. Wer diesen Klassiker gewinnen will, braucht den Null-Fehler-Job jedes einzelnen Teammitglieds.

Das BMW-Team Schubert tritt mit den Startnummern 19 und 20 auf den beiden BMW Z4 GT3 an. Zahlen, die eine besondere Bedeutung haben: Für die Marke BMW schlagen bis zum heutigen Tag 19 Gesamtsiege beim 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife zu Buche. Klares Ziel: Sieg Nummer 20. Um auch in Sachen Personal nichts dem Zufall zu überlassen, schickt Schubert doch zwei hochkarätig besetzte Kader ins Rennen. Am Steuer des Fahrzeugs mit der Nummer 19 wechseln sich die BMW-Werksfahrer Dirk Adorf, Uwe Alzen, Dirk Müller und Jörg Müller ab.

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"Feuereifer und Akribie - diese zwei Worte beschreiben das Wir-Gefühl im BMW-Team Schubert unmittelbar vor dem 24-Stunden-Rennen am besten", wie Teammanager Stefan Wendl betont. "Feuereifer deshalb, weil jeder im Team sein persönliches Maximum für einen möglichen Erfolg einbringt und Akribie, weil wir zwei blitzsauber und mit sehr viel Liebe zum Detail vorbereitete BMW Z4 GT3 zur Nordschleife mitbringen werden. Mit dieser Einstellung, etwas Großes und Überraschendes leisten zu wollen und dem angesprochenen Willen zur absoluten Perfektion wollen wir Erfolg haben, gerade weil wir einem äußerst exquisiten Fahrerkader vertrauen können. Das nötige Glück der Tüchtigen werden wir uns am kommenden Wochenende mit harter Arbeit zusätzlich erarbeiten."

Adorf/Alzen/Müller/Müller mit Startnummer 19

"Ich bin ein Kind der Nordschleife", sagt Adorf. "Klassensiege beim 24-Stunden-Rennen hatte ich dort viele, nur den Gesamtsieg möchte ich unbedingt noch feiern. Ich glaube, dass wir am kommenden Wochenende ein Wort mitreden können. Schubert hat in den vergangenen Jahren hart und mit bemerkenswerter Nachhaltigkeit gearbeitet und ist das richtige Team für den Einsatz. Über den Winter ist viel am BMW Z4 GT3 passiert. Und mit dem Fahrerkader verfolgt BMW die eigene Tradition, neben den erfahrenen und abgeklärten Fahrern auch jungen und schnellen Piloten eine Chance zu geben. Alles in allem eine gute Mischung, aber am Ende werden wir auch das Glück der Tüchtigen brauchen, um siegen zu können."

Für Alzen ist das 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife "etwas ganz Spezielles". "Das Rennen hat sich dank großer Zuschauernähe in den vergangenen Jahren super entwickelt und steht meiner Meinung nach im Stellenwert mittlerweile vor Le Mans. Hier mit einem Team wie Schubert anzutreten, ist ebenfalls etwas Besonders. Die vergangenen Ergebnisse haben gezeigt, dass das eine hochprofessionelle Truppe ist. Ich habe Anfang der Woche das Roll-out der beiden Autos in Oschersleben absolviert - sie sind perfekt vorbereitet. Die Mechaniker arbeiten hart am Erfolg. Ich hoffe, dass das mit einem guten Resultat belohnt wird. Ein Podiumsplatz ist das Ziel."

Auch Dirk Müller freut sich "wahnsinnig" auf das kommende Wochenende, wie er sagt. "Alle im Team sind top-motiviert und bestens vorbereitet. In den Vorbereitungsrennen haben wir uns prima eingespielt und sind bereit, uns der Herausforderung zu stellen und um den 20. Gesamtsieg für BMW zu kämpfen. Einerseits ist der Einsatz mit dem BMW-Team Schubert Neuland für mich, andererseits kenne ich die Truppe schon seit Jahren. Ich bin froh und stolz, mit einer so professionellen Mannschaft zusammenarbeiten zu dürfen."

Jörg Müller ergänzt: "Eine Menge Leute bei BMW und Schubert haben viel Herzblut in das Projekt 24-Stunden-Rennen gesteckt. Jeder Rennfahrer, jedes Team, jeder Hersteller geht immer mit dem Ziel ins Rennen, zu gewinnen. Wenn man sich die Ergebnisse ansieht, dann waren wir in allen drei Vorbereitungsrennen auf Podiumsniveau. Ergo: Man muss uns zu den Mitfavoriten zählen. Doch das gilt für locker zwei Dutzend weitere Teams gleichermaßen. Von jedem Einzelnen wird deshalb ein Null-Fehler-Job verlangt, um am Ende Sieger zu sein. Mit dem BMW-Team Schubert und dem Z4 GT3 haben wir ein starkes Paket."

Hürtgen/Schwager/Bastian/Adorf mit Startnummer 20

Die Startnummer 20 wird von Claudia Hürtgen, Nico Bastian, Dominik Schwager und Doppelstart Adorf pilotiert. "Die Vorbereitung des BMW-Team Schubert verlief extrem konzentriert und strukturiert", urteilt Hürtgen, die auch im GT-Masters für das Team an den Start geht. "Ich habe das Gefühl, dass jeder im Team für dieses 24-Stunden-Rennen noch ein paar Prozent besser geworden ist. Jeder, Mechaniker, Ingenieur oder Fahrer hat sein persönlich Bestes gegeben, um optimal vorbereitet anzutreten. Jetzt brauchen wir noch etwas Glück, dann haben wir das Potenzial, auf das Podium zu fahren. Das ist das erklärte Ziel."

Schwager freut sich mit dem gesamten Team auf das 24-Stunden-Rennen. "Wir haben ein gutes Team, mit dem BMW Z4 GT3 ein starkes Auto, gute Partner. Wir sind uns unserer großen Konkurrenz von vielleicht zwei Dutzend Fahrzeugen bewusst, die aus eigener Kraft siegfähig sind. Bei einem 24-Stunden-Rennen spielen viele Faktoren mit. Der Weg zum Podium führt nur über den Null-Fehler-Job und eine zuverlässige Technik. Wenn wir das umsetzen, ist die Chance groß, bis zum Schluss in Schlagdistanz zu bleiben."

Für Bastian ist es "das erste Mal, dass ich mit einem so großen und professionellen Team beim 24-Stunden-Rennen antrete". "Das BMW-Team Schubert hat alle Voraussetzungen, sportlich eine wichtige Rolle zu spielen. Der Einsatz mit dem BMW Z4 GT3 ist ein faszinierendes und spannendes Projekt. Als Teil dieses Gesamtpakets ein gutes Resultat zu erzielen und mit großen Namen auf der Nordschleife mitzuspielen, ist mein Antrieb. Dennoch werde ich das Ganze gelassen und locker angehen. Die Spannung baut sich von Tag zu Tag auf. Erstmals richtig ernst wird es im Qualifying. Kurzum: Ich sehe mit viel Vorfreude meiner Premiere in einem werksunterstützten Team entgegen."

Marathon-Läufer mit Sprinter-Qualität: Der BMW Z4 GT3

Neue Ideen für eine altehrwürdige Rennstrecke: Schubert bringt zwei konsequent für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring weiterentwickelte BMW Z4 GT3 an den Start. Angetrieben von einem 4,3-Liter-V8-Motor leistet der reinrassige Prototyp in seiner Version für das 24-Stunden-Rennen rund 500 PS. Er ist konstruiert, die Strapazen eines derartigen Härtetests technologisch zu bestehen. Doch in ihm stecken auch Sprinter-Qualitäten: Schubert Motorsport startet mit dem BMW Z4 GT3 neben dem Einsatz auf der Nürburgring-Nordschleife auch im GT-Masters. In vier bisher ausgetragenen Rennen feierte die Mannschaft vom Motorsport-Standort Oschersleben in der stark umkämpften Serie mit 40 Fahrzeugen von mehr als einem Dutzend unterschiedlicher Hersteller bereits zwei Podestplätze.

Auch auf der Langstrecke hat Schubert mit dem Z4 GT3 seine Qualität in diesem Jahr bereits bewiesen: In den drei Vorbereitungsrennen auf die 24 Stunden bei der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) mit der jeweiligen Renndistanz von vier Stunden feierte Schubert einen Sieg sowie mit Platz zwei und drei weitere Podestplätze. Egal, ob strahlender Sonnenschein, leichter oder ergiebiger Regen, Nebel, Hagelschauer oder Wolkenbruch - der Schubert-Z4 bewies bei seinen 2012er-Auftritten in der "Grünen Hölle" stets Siegfähigkeit. Beim 24-Stunden-Rennen kommt jedoch ein Faktor hinzu: Erstmals in dieser Saison treten die Favoriten um den Gesamtsieg gleichzeitig an, allein rund 40 GT3-Fahrzeuge zeigen den Stellenwert der Mammut-Veranstaltung.

Auch die Fans messen dem ultimativen Rundstrecken-Härtetest eine hohe Bedeutung bei: Etwa 250.000 Fans werden rund um den Ring erwartet. Viele davon gehen wie die Teams bestens vorbereitet in den längsten Motorsport-Tag des Jahres: Bereits eine Woche vor dem Rennen und mehrere Tage, bevor der erste Motor angelassen wird, werden die Camps in den Eifelwäldern an der Rennstrecke mit viel Liebe zum Detail eingerichtet - sie werden beim 24-Stunden-Rennen selbst für ein einzigartiges Flair sorgen.

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