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24-Stunden-Rennen: Viele Stars in der Eifel

18. April 2012 - 19:48 Uhr

Starke GT3-Fahrzeuge von Audi, BMW, Mercedes-Benz und Porsche: Neue Teams sorgen für noch mehr Wettbewerb - DTM-Altstars geben sich die Ehre

Große Vorfreude: Beim 24-Stunden-Rennen 2012 wird die Hölle los sein
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Die Vorbereitungen für das 24-Stunden-Renmnen auf der Nordschleife laufen auf Hochtouren. Nicht nur die Organisatoren machen sich bereit für das Event der Superlative, auch die Teams rüsten sich für einen heißen Tanz am Himmelfahrtswochenende. Dutzende hochkarätige Fahrzeuge tummeln sich in der Top-Klasse der GT3-Fahrzeuge. Hier ist das Geschehen so ausgeglichen wie selten zuvor.

Vor allem die Teams, die auf Audi R8 LMS, BMW Z4 GT3, Mercedes-Benz AMG SLS und den unverwüstlichen Porsche 911 GT3 setzen, zählen in diesem Jahr zum Kreis der Favoriten: Werkspiloten aller Marken stürzen sich bei dem Klassiker auf der legendären Nordschleife des Nürburgrings ins Getümmel. Gut fünf Wochen vor dem 24-Stunden-Rennen lieferten sich die Konkurrenten im Rahmen der VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring einen spannenden Fight: Beim zweiten Saisonlauf teilten sich im Qualifying BMW, Audi und Porsche die ersten drei Startplätze.

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Das witterungsbedingt verkürzte Rennen konnte Manthey-Racing gewinnen - Porsche-Werkspilot Marc Lieb und Privatier Jochen Krumbach steuerten den Porsche 911 GT3 R der Vorjahressieger als erste über die Ziellinie. "Die Streckenbedingungen waren schwierig", beschrieb Lieb im Anschluss. "Wir hatten für den VLN-Lauf genau die richtige Strategie, aber zu Favoriten für die 24 Stunden macht uns das nicht."

Neue Topteams im Porsche-Lager

Die Mannschaft um den Bonner Olaf Manthey gehörte in den vergangenen Jahren zu den Topteams und meldete mit dem Sieg die Ambitionen für dieses Jahr an. Allerdings gibt sich die Porsche-Speerspitze noch verschwiegen, wenn es um Details geht. "Die Fahrerkonstellation ist noch nicht fix", erklärt Lieb, gibt allerdings immerhin zu: "Ich gehe aber davon aus, dass ich fahren werde."

Das Taktieren ist verständlich, wenn man die Kräfteverteilung in dieser Saison betrachtet - so hart umkämpft wie selten zuvor sind die Plätze. Gleich zwei BMW des Schubert-Teams lagen beim zweiten VLN-Lauf hinter dem Manthey-911er. Im Qualifying machte zudem Falken-Porsche als drittplatziertes Team erneut seine Ambitionen deutlich.

"Mit unserem Speed im Qualifying sind wir wirklich zufrieden", grinste Falken-Pilot Peter Dumbreck. "Es ist schön zu wissen, dass wir in der Spitzengruppe mithalten können." Im Rennen war es außerdem erneut der Porsche 911 GT3 R des Timbulli-Racing-Teams mit seiner Fahrerbesetzung aus Nordschleifen-Routiniers, die als Viertplatzierte den Porsche-Platzhirschen das Leben schwer machten.

Bartels, Biela, Schneider: DTM-Altstars in der Eifel

Überhaupt sind die Karten in diesem Jahr neu gemischt. So meldete sich mit dem Team Vita4One eine BMW-Mannschaft an, die direkt aus der FIA-GT1-Weltmeisterschaft kommt: Der Z4 GT3 des Teams um Michael Bartels stand beim zweiten VLN-Lauf auf Anhieb auf der Pole. "Für uns war es gut, dass wir gleich eine Visitenkarte abgeben konnten und gezeigt haben, dass wir konkurrenzfähig sind", sagt er und fasst seinen ersten Eindruck von der Szene zusammen: "Beim 24-Stunden-Rennen gehören sicherlich 30 Autos zum Favoritenkreis."

Dazu gehören auch die Audi-Teams. Der R8 LMS ultra von Phoenix eroberte im Qualifying den zweiten Platz, Raeder startete von Position vier. Neben Luca Ludwig und Christian Hohenadel griff dabei Frank Biela ins Lenkrad. Der fünffache Le-Mans-Sieger und DTM-Champion von 1991 kommt zu einem ähnlichen Ergebnis. "Unser Ziel ist natürlich der Sieg, aber das wollen auch mindestens 15 andere Teams", fasst er zusammen. "Beim 24-Stunden-Rennen kann man das nicht planen. Man kann sich nur sehr, sehr gut vorbereiten, und dann bleiben noch genügend Fragezeichen übrig."

Biela wird beim 24-Stunden-Rennen unter anderem gegen seinen ehemaligen Teamkollegen Bernd Schneider antreten. Mit ihm bestritt er den Langstreckenklassiker 1987 im Werks-Sierra. Diesmal startet Schneider im Mercedes-Benz SLS AMG von Heico. "Das Kribbeln ist natürlich schon da", blickt der voraus. "Das Rennen ist etwas Besonderes. Zu den Topfavoriten zähle ich uns aber nicht."

Sein Teamkollege Pierre Kaffer ist da optimistischer, schließlich konnten die SLS in der VLN bereits Laufsiege einfahren. "Klar gehören wir mit zu den Favoriten - genau wie die Topteams von Audi, BMW und Porsche." Doch auch er weiß: "Auch dieses Jahr werden die 24 Stunden wieder mehr ein Sprintrennen. Es sind sehr viele starke Autos und Teams am Start."

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