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Haase: Versöhnlicher Saisonabschluss

10. November 2011 - 13:08 Uhr

Im Finale der GT1-WM hielten sich Gaststarter Christopher Haase und Kollege Manuel Lauck aus allem raus und fuhren mit dem Mucielago aufs Podium

Manuel Lauck
Ohne unnötiges Risiko fuhr der bunte Lamborhini Murcielago auf Platz zwei
© DPPI

(Motorsport-Total.com) - Nach einem Jahr GT1-Pause, stieg der 24-jährige Christopher Haase zum Saisonfinale der FIA GT1 Weltmeisterschaft im argentinischen San Luis zu Manuel Lauck in den Lamborghini Murcielago und krönte seinen Gaststart mit einem Podiumsplatz. "Es war ein sehr schönes Gefühl wieder einmal in einem GT1-Auto zu sitzen und ich bin auch sofort mit dem Auto und dem Umfeld super klar gekommen", freut sich Haase nach seinem Gasteinsatz bei dem GT1-Team.

Das zeigte sich auf Anhieb im ersten freien Training am Freitag. Am Ende der Session gab es einen regelrechten Schlagabtausch an der Zeitenspitze, bei dem Haase das Duo mit der schnellsten Zeit ganz nach vorne brachte. Mit kleineren Setup-Modifikationen gingen die Piloten in das Pre-Qualifying und beendeten dieses als bester Lamborghini im Feld auf Platz vier.

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"Zum Qualifying haben wir weiter am Setup gearbeitet und es ging immer in die richtige Richtung", erklärt Haase und so gelang es Lauck in der ersten Quali-Sitzung das Auto mit Platz acht in die zweite Session zu qualifizieren. Haase übernahm Q2. Das Team entschied sich mit dem Auto sehr niedrig auf dem mit Bodenwellen behafteten aber schnellen Kurs zu fahren: "Was ich im Vorfeld leider nicht bedacht hatte ist, dass das Auto im Millimeterbereich tiefer liegt, wenn der Reifendruck noch nicht optimal ist."

"Ich war in meiner schnellen Runde und wollte meinen Grip an einer schnellen Schikane ausnutzen. Allerdings gibt es genau da eine Bodenwelle, die im Vergleich zum letzten Jahr stärker geworden ist und das Ergebnis war ein heftiger Aufsetzer. Haase drehte sich und die resultierenden Bremsplatten machten eine weitere Zeitjagd unmöglich. Lauck und Haase kamen mit Platz zwölf nicht ins Q3.

Haase hatte im Qualifying-Race einen sehr guten Start und setzte sich auf Platz sechs. Ein übereifriger Gegner berührte Haase vor einer Schikane unnötig und schickte Haase geradeaus über die Schikane. Drei Plätze verlor Haase durch das Manöver und übergab den Lamborghini an Lauck auf Platz neun liegend. Der behauptete sich auf dieser Position und stellte das GT-Duo somit auf die Startposition neun für das finale Championship-Race am Sonntag.

Lauck startete das Rennen und entkam dem heftigen Startunfall, in dem fünf Autos, darunter drei Lamborghinis, verwickelt waren, unbeschadet. "Es war echtes Glück, dass Manuel nicht getroffen wurde", gab Haase erleichtert zu. Lauck verbrachte den Großteil seines Stints in der Safetycar-Phase. Haase ging mit neuen Reifen in die zweite Hälfte des Rennens und machte zwei Plätze gut.

Viele Gegner versuchten Plätze ohne Rücksicht gutzumachen. Haase blieb unversehrt, drehte seine Runden inzwischen auf Platz zwei und wollte diesen nach Hause bringen. "Wichtig war für mich den zweiten Platz zu sichern. Außerdem war ein Zweikampf da nicht drin. Die führende Corvette war so schnell."

"Aber wir sind Zweiter geworden und das ist ein hervorragendes Ergebnis. Das Team hat einen ausgezeichneten Job gemacht. Das Auto war sehr gut vorbereitet. Großes Lob an die Crew." Abschließend erklärt er: "Auf der einen Seite war die Saison an einigen Stellen enttäuschend, aber es gab sehr viele Höhepunkte. Jetzt der Einsatz in der GT1 war toll und ich würde gerne wieder an einer kompletten Weltmeisterschaft teilnehmen und am Ende den Titel holen."

"Natürlich war der Sieg in der GT3-Europameisterschaft ein Highlight. Was ganz Besonderes waren auch die Einsätze bei den 24h-Rennen auf der Nordschleife und in Spa. Außerdem bin ich Vizemeister in der deutschen GT-Meisterschaft geworden und ich möchte mich auf diesem Weg noch einmal bei allen Teams und Partnern, die mich unterstützt haben bedanken." Für die Saison 2012 ist noch unklar, wo Haase ins Lenkrad greifen wird.

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