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McNish: "Meine Motivation ist groß"

01. September 2010 - 11:46 Uhr

Audi-Fahrer Allan McNish ist schon überaus gespannt auf den Auftakt des neuen Intercontinental Le-Mans-Cups (ILMC) im britischen Silverstone

Allan McNish, Rinaldo Capello, Tom Kristensen
Allan McNish und das Audi-Team sind bald wieder im Rennbetrieb - in Silverstone
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - In knapp zwei Wochen geht für Allan McNish eine lange Wartezeit zu Ende. Der langjährige Audi-Pilot greift beim ersten Rennen zum Intercontinental Le-Mans-Cup (ILMC) zum ersten Mal seit Juni wieder ins Lenkrad seines Audi R15 TDI und bestreitet gemeinsam mit Tom Kristensen einmal mehr einen Lauf zur Le-Mans-Series (LMS) - das Rennen in Silverstone zählt für beide Meisterschaften.

"Das ist eine sehr bedeutende Veranstaltung", betont McNish in seinem Blog. "Ich kann es kaum erwarten, wieder in den Rennbetrieb zurückzukehren. Für Tom und mich - wie auch für Audi - wird es von großer Wichtigkeit sein, einen guten Start in diese Meisterschaft zu erwischen. Peugeot, unsere Hauptrivalen, werden jedenfalls speziell nach Le Mans darauf aus sein, Revanche zu üben."

"Der Klassiker an der Sarthe war übrigens mein bis dato letztes Rennen. Ich hatte also einen langen Sommer ohne Zweikämpfe. Ich war aber sehr beschäftigt damit, Testfahrten durchzuführen", berichtet der schottische Rennfahrer und merkt an: "Meine Motivation ist groß, zumal Silverstone das erste Duell zwischen Audi und Peugeot darstellt, seitdem wir uns in Le Mans getroffen haben."

"Man darf also durchaus ein Feuerwerk und einen großen Kampf erwarten", meint McNish. "Der Audi R15 TDI hat in dieser Saison bereits zwei von drei Rennen für sich entschieden. Tom und ich werden nun alles daran setzen, einen dritten Erfolg einzufahren. Noch dazu, wo es doch das Großbritannien-Debüt dieses Rennwagens ist", wie der ehemalige Formel-1-Rennfahrer zu Protokoll gibt.

"Das neue Streckenlayout von Silverstone kenne ich bislang nur aus dem Fernsehen. Ich denke nicht, dass es einfacher ist als das alte Format, aber sicherlich schwieriger für die Setuparbeit. Im ersten Abschnitt ist nämlich aerodynamischer Grip gefragt, in der zweiten Kurshälfte kommt es auf mechanischen Grip an", erläutert der Audi-Fahrer. "Das sollte für reichlich Spannung sorgen."

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