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FIA-GT wird 2010 zur Weltmeisterschaft

01. Juli 2009 - 18:45 Uhr

Ab 2010 wird die FIA-GT-Meisterschaft zur WM aufgewertet und soll im kommenden Jahr zwölf Rennwochenenden in fünf Kontinenten austragen

FIA-GT-Start in Oschersleben 2009
Die FIA-GT-Rennserie wird in der neuen Saison zur Weltmeisterschaft aufgewertet
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Formel 1, Rallye-WM (WRC) und Tourenwagen-WM (WTCC) bekommen Gesellschaft: Ab 2010 schickt die FIA eine vierte Weltmeisterschaft unter dem Banner des Automobil-Weltverbandes an den Start. Die FIA-GT-Rennserie wird demnach zu einer WM aufgewertet und erfährt eine neue Gliederung, wobei künftig insgesamt zwischen drei Rennklassen unterschieden wird. Der WM-Titel wird ab 2010 an die Sieger GT1-Kategorie vergeben, GT2 und GT3 fahren um die Europameisterschaft.

Die neue GT1-WM richtet sich an Privatteams und Profifahrer, wohingegen die GT2-EM für Privatrennställe gedacht ist, bei denen sich Profis und Amateure den Job hinter dem Lenkrad teilen. In der GT3-EM sollen schließlich Privatmannschaften unterwegs sein, deren Piloten keine Berufsrennfahrer sein dürfen. Der Startschuss für die neuen Meisterschaften fällt im kommenden Jahr, vermarktet werden die neuen Rennserien - wie bisher - vom SRO-Unternehmen.

"Es macht mich stolz, dass die FIA eine weitere Weltmeisterschaft bekommt - vor allem, weil es sich um eine Serie handelt, die das wachsende globale Interesse in allen Rennsportkategorien verdeutlicht", sagte FIA-Präsident Max Mosley. "Ich möchte mich bei unserem kommerziellen Partner SRO für die ausgezeichnete Arbeit bedanken, die sie im Bereich des GT-Sports geleistet haben. Ich bin schon sehr gespannt auf die erste Saison dieser aufregenden neuen Meisterschaft."

"Ich freue mich sehr darüber, dass wir nicht nur eine neue globale Meisterschaft im Motorsport geschaffen haben, sondern auch eine Serie, die auf starken wirtschaftlichen Beinen steht", hielt Nick Craw, stellvertretender FIA-Präsident im Bereich Sport, fest. "Die neuen GT1-Fahrzeuge werden den gesamten Glamour und die Aufregung des GT-Sports beinhalten und gleichzeitig eine kostengünstige Plattform für Privatteams darstellen, die um einen echten WM-Titel fahren wollen."

"Nach mehr als 15 Jahren Entwicklungsarbeit im GT-Sport, bin ich sehr froh darüber, dabei mitgeholfen zu haben, diese Disziplin als eine der wichtigsten Kategorien im Rennsport zu etablieren", erklärte SRO-Geschäftsführer Stephane Ratel. "Ich möchte mich bei Max Mosley, Nick Craw und allen bei der FIA dafür bedanken, dass sie uns bei diesem Vorhaben stets unterstützt haben. Ich denke, wir haben eine gewaltige Möglichkeit, um dieser neuen Meisterschaft eine globale Note zu verpassen."

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