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Ullrich: "Das ist Teil des Motorsports"

13. Juni 2009 - 11:31 Uhr

Wolfgang Ullrich gibt sich angesichts des Protests von Peugeot gelassen und wundert sich, warum die Konkurrenz erst jetzt gegen den R15 TDI protestiert

Wolfgang Ullrich (Audi Sportchef)
Verwunderung bei Dr. Wolfgang Ullrich: Warum protestiert Peugeot erst jetzt?
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - In wenigen Stunden beginnen die großen 24 Stunden von Le Mans, doch gekämpft wird schon jetzt. Peugeot bezichtigt Audi aerodynamischer Ungereimtheiten an der Fahrzeugfront. Ein erster Protest der Franzosen wurde zwar abgeschmettert, doch Peugeot hat gegen diese Entscheidung eine Berufung eingereicht.

Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich beobachtet die Vorgänge gelassen: "Wir werden abwarten müssen, wie das endet. Für uns ändert sich nichts, weil unser Auto genau so homologiert worden ist, wie es ist, in der Form haben wir es durch die Abnahme gebracht. Für uns gibt es daher keinen Anlass zur Sorge."

"Das ist Teil des Motorsports", fügte er hinzu und betont: "Die ACO hat immer Lösungen gefunden, um die Hersteller zusammenzuführen und über die Regeln der Zukunft zu diskutieren. Das wird auch hier der Fall sein." Der "Herr der Ringe" freut sich zwar, mit Peugeot einen so starken Konkurrenten an Bord zu haben, mit dem man sich messen kann, kann sich aber einen kleinen Giftpfeil in Richtung der Franzosen nicht verkneifen: "Ich verstehe nicht, warum jetzt plötzlich jemand überrascht ist, wie unser Auto aussieht, weil wir es schon vor acht Monaten vorgestellt haben."

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